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Energietechnik

Plus X Award: Auszeichnung für Fröling Hackschnitzelkessel

Michael Bindl/agrarheute
am
19.05.2016

Der Hackschnitzelkessel T4 des österreichischen Herstellers Fröling wurde zum fünften Mal in Folge zum "Besten Produkt des Jahres" beim Plus X Award gewählt.

Der Plus X Award ist der weltweit größte Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle und zeichnet Hersteller für den Qualitätsvorsprung ihrer Produkte aus. Der Hackschnitzelkessel T4 von Fröling überzeugt die Jury in den Kategorien High Quality, Design, Bedienkomfort, Funktionalität und Ökologie.

So holte sich der T4 bereits zum fünften Mal hintereinander auch 2016/2017 die Auszeichnung "Bestes Produkt des Jahres".

Besonderheiten des Hackschnitzelkessels

Die Brennkammer des T4 ist mit feuerfestem Siliziumkarbid ausgekleidet und schafft so eine sehr heiße Verbrennungszone für einen sehr guten Ausbrand, so Fröling. Die Retortensteine besitzen eine neu entwickelte patentierte Formgebung, wodurch Wartungsarbeiten erleichtert werden.

Die patentierte Zellradschleuse sorgt in Kombination mit der Unterdruckregelung für hohe Betriebssicherheit. Der niedrige Stromverbrauch der elektrischen Nebenaggregate trägt zur guten Energiebilanz der Anlage bei.

Hackgutkessel T4: Brennwertmodul

Der Hackgutkessel T4, erhältlich von 24 bis 50 Kilowatt, kann mit der innovativen Brennwerttechnik ausgestattet werden. Dieses Brennwertmodul nutzt die Restwärme aus dem Rauchgas, welche bei konventionellen Anlagen größtenteils über den Schornstein nach draußen geleitet wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Abgase im Brennwertmodul zusätzlich gereinigt werden und so weniger Schadstoffe in die Luft emittiert werden. Der Brennwert-Wärmetauscher ist für Hackgutanlagen bis 50 Kilowatt vorgesehen und kann auch nachgerüstet werden.

Staatliche Fördermöglichkeit

Seit 2015 gelten auch für die Brennwertnutzung die neuen Fördertarife des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. So wird zum Beispiel ein Pellet-, Hackgut- beziehungsweise Scheitholzkessel mit Puffer und Brennwertmodul mit 5250 Euro im Gebäudebestand gefördert, im Neubau immerhin noch mit 3500 Euro.

Für die Nachrüstung der Brennwertnutzung werden 750 Euro vom Staat beigesteuert. Außerdem kann zusätzlich das am 01.01.2016 gestartete Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) in Anspruch genommen werden, das nochmal 20 Prozent auf die Fördersumme garantiert.

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