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Photovoltaik

PV-Deckel: Voraussichtlich 2021 erreicht

Wolken
am
25.04.2019

Die Bundesregierung geht davon aus, dass im Laufe des Jahres 2021 der 52 GW Deckel für Photovoltaikanlagen erreicht wird.

Wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht, belief sich der Bruttozubau bei der Photovoltaik im vergangenen Jahr auf gut 2,9 GW. Verwiesen wird von der Bundesregierung darauf, dass sich der Gesetzgeber mit dem Energiesammelgesetz entschieden habe, Sonderausschreibungen in den Jahren 2019 bis 2021 durchzuführen.

Zubau von PV-Dachanlagen zustätzlich möglich

In der Folge würden zusätzliche Mengen für PV-Anlagen ausgeschrieben, und zwar in diesem Jahr 1.000 MW, im kommenden 1.400 MW und im Jahr darauf 1.600 MW. Außerhalb der Ausschreibungen sei darüber hinaus der Zubau von PV-Dachanlagen mit einer Leistung kleiner als 750 kW möglich.

Ohne Einspeisevergütung werden große PV-Anlagen unattraktiver

Zudem würden derzeit im Rahmen der Arbeitsgruppe „Akzeptanz“ im Bundestag verschiedene Maßnahmen beraten, wobei auch der 52-GW-PV-Deckel ein wichtiges Thema sei.

Die Solarbranche hält den Deckel für „absurd“ und sieht in diesem eine „Klimaschutzverhinderungsmaßnahme“. Sie warnt, dass ohne Einspeisevergütung große PV-Anlagen wieder unattraktiv würden.

Mit Material von AgE

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