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Solar

Q-Cells verhalten optimistisch für 2011

von , am
29.03.2011

Bitterfeld-Wolfen/Frankfurt/Main - Das Solarunternehmen Q-Cells geht mit verhaltenem Optimismus ins laufende Jahr. Erwartet werde ein Umsatz etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Die frühere Q-Cells-Tochter Solibro aus Bitterfeld-Wolfen wurde an den größten Energiekonzern in China verkauft. © Q-Cells
2010 war der Schritt zurück in die schwarzen Zahlen geglückt, wie Q-Cells schon im Februar auf Basis vorläufiger Jahreszahlen berichtet hatte. Das Unternehmen fuhr nach einem strikten Umbau einen Rekordumsatz von 1,35 Milliarden Euro ein, das war ein Plus von mehr als 70 Prozent. Für 2011 sollen die Erlöse bei 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro liegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll ebenfalls in etwa auf Höhe des Vorjahres liegen.
 
2010 erzielte das Unternehmen ein EBIT von 82,3 Millionen Euro, nach einem Minus von 486 Millionen Euro im Vorjahr. Dank eines erfolgreichen Umbaus des Geschäfts verdiente Q-Cells unterm Strich 18,9 Millionen Euro. 2009 hatte Q-Cells auch wegen Abschreibungen auf Technologiebeteiligungen fast 1,4 Milliarden Euro Verlust hinnehmen müssen.

Atomdebatte: Zukunft der Energie

Insgesamt sei die Entwicklung des Gesamtjahres noch nicht klar abzusehen, hieß es. Gründe seien die von mehreren europäischen Regierungen angekündigten Kürzungen bei der Solarförderung, deren Auswirkungen noch nicht klar abzuschätzen seien. "Zum anderen haben die aktuellen Ereignisse in Japan eine Diskussion über die Zukunft der Atomkraft angestoßen, die unabwägbare Auswirkungen auf den zukünftigen Energiemix haben wird."
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