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Wind

Rentenbank fördert Bürger- und Bauernwindparks

von , am
15.03.2012

Frankfurt am Main - Die Landwirtschaftliche Rentenbank unterstützt ab sofort Investitionen in Bürger- und Bauernwindparks zu Basiskonditionen aus dem Programm "Energie vom Land".

Der Bundesrat findet den Gesetzentwurf zu Mindestabständen von Windrädern zu Baugebieten 'überflüssig und kontraproduktiv'. © Mühlhausen/landpixel
Die Förderung gilt für Windenergieunternehmen, die mehrheitlich Bürgern, Unternehmern und Grundstücksbesitzern am Standort des Windparks gehören. Dabei gelten Basis-Konditionen, die dem Programm „Energie vom Land“ zu entnehmen sind. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Basis-Zins bei einer Laufzeit von 10 Jahren und 10-jähriger Zinsbindung derzeit bei effektiv 2,63 Prozent und 2,07 Prozent bei fünfjähriger Zinsbindung. Werden die Anteile an der Anlage überwiegend von Unternehmern der Agrar- und Ernährungswirtschaft gehalten, gelten die günstigeren Top-Zinsen.
 
Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
 
Im Rahmen der Energiewende kommt der Windenergie eine zentrale Rolle zu. Durch die Beteiligung ortsansässiger Bürger an Bürger- und Bauernwindparks bleibt ein Großteil der Erlöse im ländlichen Raum. Zugleich wird damit auch die Akzeptanz für die Anlagen erhöht, wie die Rentenbank in einer Pressemitteilung schreibt.

Video: Windkraft im Wald

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