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Sachsen: Solar Factory bekommt Millionen-Beihilfe

von , am
24.03.2011

Brüssel - Die Kommission genehmigt 18,75 Millionen Euro Beihilfe für eine dritte Solarmodulfabrik von Solar Factory in Freiberg.

China subventioniert die heimische Solarindustrie. © Mühlhausen/landpixel
Gute Nachrichten für Sachsen: Die Europäische Kommission hat eine regionale Investitionsbeihilfe von 18,75 Millionen Euro für die Solarmodulproduktion der deutschen SolarWorld‑AG‑Tochter Solar Factory GmbH in Freiberg nach den EU‑Beihilfevorschriften genehmigt. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von 75 Millionen Euro.
Solar Factory stellt Solarmodule auf Basis von kristallinem Silizium her. Das Investitionsprojekt wird in Freiberg durchgeführt. Da dort der Lebensstandard außergewöhnlich niedrig und die Arbeitslosigkeit hoch ist, kommt dieses Gebiet für Regionalbeihilfen in Betracht.

Fertigstellung der dritten Fertigungsstätte für 2011 geplant

Solar Factory betreibt bereits zwei Fertigungsstätten für Solarmodule in Freiberg. Im Zuge des Investitionsprojekts werden die bestehenden Produktionskapazitäten durch den Bau einer dritten Fertigungsstätte im Industrie- und Gewerbegebiet Saxonia erweitert. Die Arbeiten an der dritten Fertigungsstätte wurden Anfang 2010 aufgenommen und sollen 2011 abgeschlossen werden.
 
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