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Smart Grid: Energie der Zukunft

von , am
01.07.2011

Die Stromversorgung steht vor einem radikalen Umbruch. Ihr zentrales Element wird ein Kommunikationsnetzwerk sein, vergleichbar mit dem Internet.

In Deutschland sowie in ganz Europa braucht es intelligente Stromnetze. © BMWi
Das Smart Grid weiß jederzeit alles über den Stromfluss und über die Verbrauchsgewohnheiten jedes Einzelnen. Die Frage ist, ob die Bürger das überhaupt wollen? Der immer größer werdende Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix macht es notwendig, dass unser Energiesystem umgebaut werden muss.
 
Früher gab es nur große Kraftwerke, die Strom in eine Richtung zum Verbraucher transportierten. Heute gibt es viele kleine Kraftwerke wie Photovoltaikanlagen auf der Scheune oder Windkraftanlagen, die ihren Strom in Verteilernetze einspeisen. Der Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 beschleunigt nochmals die Debatte: In Deutschland sowie in ganz Europa braucht es intelligente Stromnetze wie auch Speichermöglichkeiten, um den dezentralen Strom effizient und sinnvoll verbrauchen zu können. Doch was bedeutet das genau?

Smart Grid verbindet Kraftwerk und Einfamilienhaus intelligent

Ein Smart Grid - ein intelligentes Stromnetz - wird alle Stromerzeuger vom großen Kraftwerk bis zum Einfamilienhaus, das seinen Sonnenstrom einspeist, miteinander verbinden. Das Stromnetz wird dadurch zu einem riesigen Marktplatz, wo sich der Preis an Angebot und Nachfrage, an Mangel und Überschuss orientiert.
 
Deshalb muss das Stromnetz in Zukunft auch transparenter werden und sich bis zu einem bestimmten Grad selbst organisieren, sonst ist es nicht praxistauglich. Damit das gelingt, müssen alle Teilnehmer, Konsumenten, Stromnetze und Energiequellen, über die so genannten Smart Meter, intelligente Stromzähler, miteinander kommunizieren können.

Waschmaschine mit dem Telefon bedienen

Schon heute ist es technisch möglich, mit seinem Mobiltelefon die heimische Waschmaschine von unterwegs ein- und auszuschalten. Hersteller von Haushaltsgeräten haben in ihren neusten Produkten schon längst Kommunikationstechniken integriert - sie warten nur noch, bis diese Elemente auf dem Markt gefragt sind.
 
Den kompletten Beitrag über intelligente Stromnetze lesen Sie in der aktuellen joule 4/2011
 
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