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Solar: Über 37 Gigawatt Zubau in 2013

von , am
11.04.2014

Brüssel - Weltweit beträgt die neu installierte Solarstromleistung mindestens 37 Gigawatt (GW), rund zehn GW verbucht Europa. Das geht aus dem Report der europäischen Solarindustrievereinigung, EPIA, hervor.

Photovoltaik deckt laut EPIA inzwischen rund drei Prozent des gesamteuropäischen Strombedarfs. © aleo solar AG
Weltweit bleibt Photovoltaik nach Wasserkraft und Windenergie die drittwichtigste Quelle der Versorgung mit erneuerbarer Energie. Wie aus dem Bericht der EPIA (European Photovoltaic Industry Association) hervorgeht, schätzt die europäische Solarindustrievereinigung die im Jahr 2013 weltweit neu installierte Solarstromleistung auf mindestens 37 Gigawatt (GW). Das ist ein Plus nach 30,2 GW im Jahr 2011 und 29,9 GW in 2011.
 
Die insgesamt installierte Solarstromleistung über die Jahre 2000 bis 2013 beträgt 2013 laut Schätzung der EPIA 136,7 GW.

Zehn Gigawatt für Europa - Asien an der Spitze

Vom weltweiten Zubau 2013 entfielen rund zehn Gigawatt auf Europa - 2012 waren es 17,6 GW. Asien verbucht die meisten Neuinstallationen und setzt sich mit einem Zubau von 21 GW an die Spitze. Davon entfallen auf China rund 11,3 GW, 6,9 GW auf Japan, 1,1 GW verbucht Indien, 0,4 GW Korea und 0,3 GW Zubau sind es in Thailand.
 
Laut EPIA wuchs der amerikanische Markt nur langsam. Für die USA wird der Zubau auf 4,8 GW beziffert.
 
Auf dem europäischen Markt verzeichnet Deutschland - trotz eines drastischen Rückgangs von 2012: 7,6 GW - mit 3,3 GW den größten Zubau. Zu weiteren "Gigawatt-Märkten" erklärt EPIA Italien (1,1 bis 1,4 GW), Großbritannien (1 bis 1,2 GW), Rumänien (1,1 GW) und Griechenland (1,04 GW).

Verlierer in Europa - Markt stabil

Verlierer sind nach der Darstellung Belgien (600 MW in 2012 auf 215 MW in 2013), Frankreich (1.1 GW auf 613 MW) und Dänemark (300 MW auf 200 MW). Insgesamt sieht EPIA den europäischen Markt in den letzten drei Jahren mit etwa sechs Gigawatt pro Jahr stabil. Einige europäische Länder hätten laut Report ihr "PV-Potenzial" noch nicht erkannt: Ungarn, Polen und Türkei. 

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