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Solar

Solaranlagen: 57 Prozent weniger Zubau

von , am
01.02.2014

Bonn - Der Neubau von Photovoltaik-Anlagen ist im vergangenen Jahr in Deutschland drastisch zurückgegangen. Mit der monatlich sinkenden EInspeisevergütung wird sich der Trend kaum umkehren.

Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gibt es auch einige Änderungen bei der Einspeisevergütung für Strom aus neuen Photovoltaikanlagen. © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/www.pixelio.de
Wie die Bundesnetzagentur am Freitag mitteilte, wurden 2013 Solaranlagen mit einer Leistung von 3.300 Megawatt installiert. Das waren 57 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Damit habe sich der Zubau erstmals seit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) innerhalb des gesetzlich festgelegten Korridors von 2.500 bis 3.500 Megawatt bewegt. Im Jahr 2012 waren noch Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 7.600 Megawatt neu ans Netz gekommen.
 
Allerdings hatte es mit Blick auf die Reform des EEG eine Art Sonderkonjunktur gegeben. Die Anlagenbetreiber wollten sich so noch höhere Fördermittel sichern.
 

Einspeisevergütung sinkt monatlich

Von Februar bis April dieses Jahres werde die Einspeisevergütung nun pro Monat um ein Prozent sinken, hieß es weiter. Gesetzlich ist eine weitere Absenkung vorgesehen, wenn der Zubau oberhalb des festgelegten Korridors liegt. Die Bundesnetzagentur ist zuständig für die Registrierung der geförderten Solaranlagen und ermittelt die Einspeisevergütungen.
 
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