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Insolvenz

Solarworld stellt Produktion ein

Solarenergie-PV-Anlage-Photovoltaik-Solarzelle
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Katharina Krenn, agrarheute
am
13.09.2018

Deutschlands ehemals größter Solarzellen-Hersteller hat die Produktion jetzt endgültig eingestellt. Die Konkurrenz aus China ist einfach zu groß.

Solarworld hat nach der zweiten Insolvenz innerhalb weniger Monate die Produktion komplett eingestellt. Auch im sächsischen Freiberg werden keine Solarmodule mehr gefertigt, wie ein Sprecher von Insolvenzverwalter Christoph Niering sagte. Dort seien Ende vergangener Woche die Maschinen abgestellt worden. Im Werk Arnstadt in Thüringen war die Fertigung von Solarzellen schon vor einigen Monaten gestoppt worden.

Konkurrenzdruck aus China

Solarworld hatte im Mai vergangenen Jahres unter dem Druck der billigeren Konkurrenz aus China zum ersten Mal Insolvenz angemeldet. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten gut 3.000 Menschen in dem Unternehmen, das einst als Vorzeigebetrieb der deutschen Energiewende galt. Unter dem Namen Solarworld Industries versuchte Firmengründer Frank Asbeck im August 2017 einen Neustart. In diesem März kam aber die erneute Pleite für das Unternehmen mit rund 600 Beschäftigten.

Für das Werk in Arnstadt gibt es wohl keine Perspektive für eine Wiederaufnahme der Produktion. Dort werde über den Verkauf von Gebäuden und Grundstücken verhandelt und die Versteigerung der Maschinen vorbereitet. Die Zentrale in Bonn werde geräumt, die wenigen verblieben Mitarbeiter zögen in ein Bürocenter.

Mit Material von dpa

Wer produziert am meisten Solarenergie in Europa?

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