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Photovoltaik

Stromspeicher: Welcher passt zu mir?

Stromspeicher
am Mittwoch, 27.05.2020 - 05:00

Blei- oder Lithium-Ionen-Batterien als Stromspeicher? Wir verraten Ihnen die Vor- und Nachteile.

Ein Batteriespeicher lässt sich nicht mit einem Parameter beschreiben. Daher ist es nicht möglich, eine Rangfolge an Systemen festzulegen oder Preise direkt zu vergleichen. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 300 verschiedene Stromspeicher von 44 Herstellern. Wie sich die Preise zusammensetzen, hängt auch davon ab, ob es sich um Lithium-Ionen- oder Bleibatterien handelt und welche Komponenten verbaut sind.

Lithium-Ionen-Batterien leben länger

In der Vergangenheit waren Bleisäurebatterien das meisteingesetzte System, wie man es auch aus dem eigenen Auto kennt. Im Bereich Speicherung von Photovoltaikstrom setzen sich Lithium-Ionen-Batterien zunehmend durch. Ein Grund liegt auch in der Lebensdauer: Bleibatterien halten zwischen fünf und maximal zehn Jahren, während Lithium-Ionen-Batterien eine Lebensdauer von rund 15 Jahren erreichen können.

Bleiakkus: Geringere Anschaffungskosten

Bleibatterien erreichen eine Entladetiefe zwischen 50 und 60 Prozent, während Lithium-Ionen-Batterien nach Angaben mehrerer Hersteller eine Entladetiefe von 90 bis 95 Prozent erreichen. Der Systemwirkungsgrad liegt bei den Lithium-Akkus bei 90 Prozent, bei Bleibatterien bei 70 Prozent. Das ist auch der Grund, warum Blei-Akkus mehr Platz in Anspruch nehmen. Einen klaren Vorteil haben Blei-Akkus bei den Anschaffungskosten. Durch die jahrzehntelange Erfahrung mit dieser Technologie gelten sie auch als robust und müssen nicht oft gewartet werden.

Stromspeicher: Sicherheit durch Unabhängigkeit