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Umsatz mit Umweltschutz

© HannaB/aboutpixel
von , am
15.12.2011

Wiesbaden - 44,6 Milliarden Euro wurde in Deutschland 2009 mit Gütern für den Umweltschutz erwirtschaftet. Besonders Photovoltaik und Windkraft erwiesen sich als umsatzstark.

2013 gingen Offshore-Windräder mit einer Kapazität von insgesamt knapp 1.600 Megawatt (MW) ans Netz. © Matthias Ibeler/Alpha-Ventus
Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereiches in Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 44,6 Milliarden Euro mit Gütern für den Umweltschutz. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entfielen mit 27,3 Milliarden Euro mehr als 60 Prozent dieser Umsätze auf Waren, Bauleistungen und Dienstleistungen für den Klimaschutz.

Sektor Maschinenbau besonders umsatzstark

Der Umsatz mit Waren für den Klimaschutz belief sich auf 20,1 Milliarden Euro; das waren 63 Prozent des gesamten Umsatzes mit Umweltschutzwaren. Besonders hohe Umsätze wurden hier im Sektor Maschinenbau erzielt (15,3 Milliarden Euro), vor allem mit der Herstellung von Photovoltaik-Anlagen (8,0 Milliarden Euro) sowie mit der Produktion von Windkraftanlagen (5,0 Milliarden Euro).
 
Mit klimaschutzbezogenen Bauleistungen wie zum Beispiel die Wärmedämmung von Gebäuden, setzten die Betriebe 5,9 Milliarden Euro um. Dies entsprach 62 Prozent aller Umsätze mit Bauleistungen für den Umweltschutz.
 
Klimaschutz im Dienstleistungssektor
 
Der Klimaschutz hat auch im Dienstleistungssektor mit 39 Prozent der hier erwirtschafteten Umweltschutzumsätze eine Vorrangstellung: 2009 wurden 1,3 Milliarden Euro Umsatz zum Beispiel mit Planungen, Projektbetreuungen und Überwachungen von Umweltschutzanlagen allein im Bereich Klimaschutz erwirtschaftet.
 
Basis dieser Ergebnisse ist eine Erhebung, bei der circa 8.300 Betriebe des Produzierenden Gewerbes sowie des Dienstleistungsbereiches in Deutschland Angaben zum Umsatz mit Umweltschutzgütern im Jahr 2009 meldeten.
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