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Elektromobilität

Wallbox: Neue Ladeinfrastruktur mit Solaranlage und Stromspeicher

Elektroauto
am Freitag, 23.09.2022 - 08:00 (Jetzt kommentieren)

Die Kombination einer Solaranlage mit Solarstromspeicher wird immer beliebter. Bereits mehr als 25 Prozent der Wallboxen für das Laden von Elektroautos werden zusammen mit einer Solaranlage und einem Solarstromspeicher installiert. Die Solarinstalleure kommen bei der hohen Nachfrage nicht hinterher.

In der Solarwirtschaft gewinnt der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos an Bedeutung. Mehr als 25 Prozent der Wallboxen werden bereits in Kombination mit Solaranlagen und Solarstromspeicher installiert. Bemerkenswert ist, dass bereits bei einem Viertel der Wallbox-Käufer eine Solaranlage in Betrieb war. Eine Studie beleuchtet den Infrastrukturausbau der Ladestationen in Deutschland und die damit verbundenen Herausforderungen.

Studie beleuchtet Herausforderungen für Solarinstalleure

Die Studie namens „Installationsradar Ladeinfrastruktur“ wurde vom Marktforschungsinstitut EUPD Research, dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und der Mobilitätsmesse Power2Drive durchgeführt. Dabei geht es um Einblicke in den viel diskutierten Ausbau der Landeinfrastruktur von E-Autos in Deutschland. Diese beleuchtet den Infrastrukturausbau und die damit verbundenen Herausforderungen aus Sicht der Solarinstallateure. Von zentraler Bedeutung für die Solarwirtschaft ist besonders das Geschäftsfeld des Ausbaus der Ladeinfrastruktur.

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarenergie e.V., Carsten Körnig, betont: „Solarstrom vom eigenen Hausdach gilt schon heute als günstigster verfügbarer Fahrstrom. Solarenergie und Elektromobilität sind deshalb ein dynamisches Traumpaar, welches immer mehr Menschen zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge bewegt.“ Der Ausbau der Ladeinfrastruktur müsse sich aber deutlich beschleunigen, damit die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen nicht ausgebremst werde.

Verhältnis von E-Autos und Ladestationen: 12:1

Die Anzahl von E-Fahrzeugen und verfügbarer Ladepunkte hat sich in den letzten Jahren entkoppelt. Ende 2021 lag das Verhältnis von E-Autos und Ladestationen bei 12:1. Aktuelle Daten zeigen, dass dieser Trend auch in diesem Jahr anhält. Körnig mahnt: „Insbesondere beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur brauchen wir deutlich mehr Tempo. Die Politik sollte dazu beitragen, indem sie unnötige Marktbarrieren und überholte Bürokratie, zum Beispiel bei Ausschreibungen und im Eichrecht abbaut.“

Laut Dr. Martin Ammon, Geschäftsführer bei EUPD Research, belege die Installateursumfrage, dass die Kombination „PV-Anlage + Stromspeicher + Wallbox“ bereits im Markt angekommen sei. Die Konsumenten setzen darauf, dass sie zukünftig ihren Fahrstrom kostengünstig und verlässlich aus der Sonnenenergie generieren können. Der zusätzliche Solarspeicher optimiert dabei den Anteil des nutzbaren Solarstroms für das E-Auto.

Mit Material von Bundesverband Solarenergie e.V.

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