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Weg vom Ladenhüter: E10-Verbrauch steigt

von , am
06.07.2012

Berlin - Der Anteil von Super E10 bei den Ottokraftstoffen ist im April weiter auf 15,35 Prozent gestiegen. Autofahrer waren zunächst skeptisch gegenüber der neuen Benzinsorte.

Die niedrigen Ölpreise haben den Druck auf den Preis für Bioethanol weiter verschärft. Das hat jetzt Konsequenzen. © fm foto/fotolia
Im Februar lag der Verbrauch von E10 nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA) noch bei rund 13 Prozent. Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft teilt mit, dass sich Super E10 als zweitstärkste Benzinsorte nach Super und noch vor Super Plus (beide mit bis zu fünf Prozent Anteil Bioethanol) etabliert hat. Gegenüber dem Vormonat stieg der E10-Verbrauch um 25.091 Tonnen auf insgesamt 237.749 Tonnen an.
 
Ein Jahr zuvor, im April 2011, lag der Marktanteil noch bei 9,2 Prozent. Nach der anfänglichen Skepsis der deutschen Autofahrer wird E10 als Treibstoff immer mehr akzeptiert. Die seit 2011 in der BRD schrittweise eingeführte Kraftstoffsorte enthält bis zu zehn Prozent Bioethanol. 93 Prozent des benzinbetriebenen Fahrzeugbestands in Deutschland und in der Regel alle Neufahrzeuge können E10 ohne jede Einschränkung tanken.
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