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Windpark Ullersdorf am Netz

von , am
10.11.2014

Weichensdorf - In Ostbrandenburg wurde der Windpark Ullersdorf eröffnet. Das Windenergieprojekt von STEAG New Energies ist mit 18 Windrädern das bisher größte des Unternehmens.

Der Windpark Ullersdorf mit seinen 18 Windädern ist am Netz. Dr. Stephan Nahrath, Sprecher der STEAG New Energies-Geschäftsführung, und Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung, verbinden den Park symbolisch mit dem Stromnetz. © Foto: Catrin Hahn
Auf dem Gelände des Munitionshauptdepots in Weichensdorf in Ostbrandenburg, früher eines der wichtigsten Munitionslager der NVA, bis 2008 dann für die Bundeswehr, ist am 7. November der Windpark Ullersdorf eröffnet worden. Das nordrhein-westfälische Energieerzeugungsunternehmen STEAG mit seiner Erneuerbare-Energie-Tochter STEAG New Energies hatte nach knapp einjähriger Bauzeit dort 18 Windräder mit einer Gesamtleistung von 43,2 Megawatt elektrisch (MWel) errichtet.

Windpark Ullersdorf soll 100.000 MWh im Jahr liefern

Dieses Windenergieprojekt von STEAG New Energies soll im Jahr über 100.000 Megawattstunden erneuerbaren Strom über ein 14 Kilometer entferntes Umspannwerk ins Stromnetz einspeisen. Es ist das bisher größte und mit einem Investitionsvolumen von 81 Millionen Euro auch das teuerste Investitionsvorhaben des Unternehmens. Das verfügt nun über insgesamt neun Windparks in Deutschland, Frankreich und Polen mit einer Gesamtleistung von 120 Megawatt (MW). Die Anlagen stammen vom Rostocker Unternehmen Nordex SE, dessen Kerngeschäft die Fertigung, Errichtung und Wartung von Windrädern ist. Die 18 Türme im Wald von Weichensdorf haben eine Nabenhöhe von 141 Meter, einen Rotordurchmesser von 117 Meter und 2,4 MW Leistung. Sie sind ideal für die eher schwach bis mäßig starken Winde und die Bedingungen über Waldflächen geeignet.
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