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Biogas

Die Zuckerrübe - ein Bonbon für die Biogasanlage

von , am
24.09.2014

Dass die Zuckerrübe eine gute Alternative zum Mais für die Biogasanlage ist, ist nicht neu. Die positiven Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten der Rübe hat die FNL nun kompakt zusammengefasst.

Rübenpreise, aber auch Rübenmengen, müssen häufig bezüglich des Zuckergehaltes umgerechnet werden. © Mühlhausen/landpixel
Das Thema Energie aus nachwachenden Rohstoffen steht im Mittelpunkt der neuesten Publikation aus der Veröffentlichungsreihe Greenfacts der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL). Unter dem Titel "Ein Bonbon für die Biogasanlage: Die Zuckerrübe" erläutert die FNL die Nutzungsmöglichkeiten und positiven Eigenschaften der Zuckerrübe als "Futter" für Biogasanlagen.
 
Dr. Anton Kraus, Geschäftsführer der FNL, erklärt: "Neben der aktuell effizientesten Energiepflanze, dem Mais, nimmt die Zuckerrübe einen immer größer werden Anteil als Rohstoff für die Energieerzeugung aus nachwachenden Rohstoffen ein. Denn sie vereint vielfältige positive Merkmale hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Nutzung sowie Nachhaltigkeit." Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit sind die Energieerträge mit dem Mais beinahe gleichzusetzen. Aber auch die Einsatzfähigkeit in den Anlagen sowie die Nachhaltigkeit, beispielsweise durch eine Erweiterung der Fruchtfolge in Regionen mit hoher Bestandsdichte von Biogasanlagen, liefern Argumente für den Einsatz der Zuckerrübe.

Verarbeitungsaufwand nach der Ernte ist bei der Biogas-Zuckerrübe größer

Optimierungsbedarf gibt es noch hinsichtlich der Verarbeitung direkt nach der Ernte, da im Vergleich zu anderen Biogaseinsatzstoffen der Aufwand für Reinigung und Lagerung größer ist. Mit dem Engagement zur Verbreiterung des Einsatzspektrums von Rohstoffen für Biogasanlagen zeigt die Landwirtschaft klar auf, dass sie dem Prinzip der Nachhaltigkeit bei ihrem wichtigen Beitrag zur Erfüllung der gesellschaftlich eingeforderten Energiewende in Deutschland stets folgt.
 
Weitere Informationen finden sich im aktuellen Greenfact der FNL auf der Internet-Seite: http://fnl.de/daten-fakten/greenfacts.html
 
 
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