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Agrarstrukturerhebung 2016

Zugangsdaten für Befragung verschickt

AgE
am
04.03.2016

In den Bundesländern startet in diesen Tagen die Agrarstrukturerhebung 2016.

Wie die Statistischen Landesämter jetzt mitteilten, werden aktuell an Höfe mit einer bestimmten Mindestgröße die individuellen Zugangsdaten für die Befragung verschickt, die in diesem Jahr erstmals mittels eines Online-Fragebogens erfolgt.

Das gesetzlich vorgegebene Online-Meldeverfahren biete zahlreiche Vorteile, etwa eine einfache und schnelle Handhabung der elektronischen Eingabe. Durch die medienbruchfreie Eingabe und Verarbeitung der Daten sei zudem eine deutlich höhere Datenqualität garantiert. Um den Bearbeitungsaufwand für die landwirtschaftlichen Betriebe im Rahmen der Agrarstrukturerhebung
so gering wie möglich zu halten, werde – soweit möglich – auf bereits vorhandene Verwaltungsdaten zurückgegriffen, betonten die Ämter.

Ausreichende Verwaltungsdaten lieferten zum Beispiel das Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) und das Integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem (InVeKoS). Die Agrarstrukturerhebung 2016 dient der Gewinnung belastbarer und unabhängiger Informationen über die aktuellen Entwicklungen in der deutschen Land- und Forstwirtschaft. Erfragt werden u. a.  Angaben zur Rechtsform, zur Bodennutzung und den Tierbeständen sowie zur Gewinnermittlung und Umsatzbesteuerung.

Das Landvolk Niedersachsen wies darauf hin, dass die Landwirte zur Auskunft verpflichtet seien. Sie könnten im Gegenzug auf eine vertrauliche Behandlung der Informationen setzen. Allerdings würden die Daten landes- und auch EU-weit genutzt. Erste vorläufige Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2016 hat das Statistische Bundesamt für Anfang 2017 angekündigt. Im Anschluss würden die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder die Ergebnisse in Form unterschiedlicher Fachveröffentlichungen bereitstellen.

Foto Startseite: Christine Endres

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