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Tiergesundheit

Statistik zur BVD-Bekämpfung in Deutschland

von , am
08.04.2015

Seit dem 1. Januar 2011 ist die „Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer Infektion mit dem Bovinen Virusdiarrhoe Virus“, die die Grundsätze einer bundeseinheitlichen Bekämpfung der BVD auf verpflichtender Grundlage regelt, in Kraft. Zentraler Punkt des Bekämpfungsprogramms ist die Feststellung und Elimination persistent mit BVD-Virus infizierter Tiere (PI-Tiere).

PI-Tiere werden in einer zentralen Datenbank, der HI-Tier, erfasst. Das FLI stellt auf der Grundlage dieser Daten periodisch eine zusammenfassende Statistik zur Verfügung.
 
Die BVD-Bekämpfung in Deutschland ist weiter auf einem erfolgreichen Weg. Seit Beginn des verpflichtenden Bekämpfungsprogramms am 1. Januar 2011 wurden mehr als 46.000 PI-Tiere diagnostiziert und aus den Beständen entfernt.
 
Die kumulative PI Prävalenz, bezogen auf die Geburten, verringerte sich von 0,5,% im Jahre 2011 auf 0,06 % im Jahre 2014, wobei, ebenso wie bei der Anzahl der Betriebe, in denen ein PI-Tier festgestellt wurde, annähernd eine jährliche Halbierung der Fallzahlen zu verzeichnen war.
 
In 1141 der insgesamt rund 159.000 deutschen Rinderbestände wurde 2014 ein PI-Tier geboren. Das ist ein Rückgang gegenüber 2011 um ca. 85 %. Weitere Informationen und Abbildungen unter: www.fli.bund.de. © FLI / Foto: pixelio
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