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Melktechnik

Lely stellt seinen neuen Astronaut A5 vor

T-Shirt mit Lely Schriftzug
Ariane Haubner, Fleckvieh
am
16.07.2018

Insgesamt 12 Stationen in ganz Bayern steuert das Team vom Lely Center in Bayern an, um den neuen Melkroboter Astronaut A5 vorzustellen. Rinderzucht Fleckvieh besuchte die Promotion-Tour in Oberbayern am Betrieb Wallner in der Nähe von Dachau.

Melkroboter von Lely

Da steht er nun, der neue A5, auf einem Anhänger montiert und rund 50 Teilnehmer infomieren sich über das neue Lely-Flaggschiff am Betrieb Wallner in Bergkirchen bei Dachau. Eine von zwölf bayerischen und fünf oberbayerischen Stationen, die das Lely Center Bayern auf der aktuell noch andauernden Promotion-Tour ansteuert.

Dass man sich den Betrieb Wallner ausgesucht hat, ist nicht verwunderlich. Dort tut seit einigen Jahren ein A4 seinen Dienst und zwar recht erfolgreich. 840.000 Liter Milch pro Jahr schafft das automatische Melksystem da bei aktuell 78 Kühen. Kein Fleckviehbetrieb in Deutschland erreicht da mehr.

Den A5 gibt es derweil zumindest in Bayern nur im Vorführbetrieb. Ab August werden aber die ersten Astronaut A5 in Bayern installiert.

 

Was ist neu am A5 ?

Melkbecher des neuen Lely Astronaut A5

Das Design des neuen A5 gleicht seinem Vorgängermodell. Auch das bewährte I-Flow-System wurde übernommen. Die Neuerungen sollen sich "unter der Haube" verstecken. Die meisten Änderungen gab es bei der Technik und den Funktionen. Der neue A5 wurde im Vorfeld unter härstesten Bedingungen getestet, erklärt Andreas Drexl, vom Lely-Center und untermauert dies mit einem Video aus dem Test. Herausgekommen ist, so Lely, ein Meilenstein in Sachen Kuhkomfort und Benutzerfreundlichkeit.

Am sichtbarsten bei den Neuerungen ist der sogenannte Hybridarm, der  jetzt die Vorteile von Elektrik und Hydraulik kombiniert.

Leise, schnell und zugleich energiesparend, soll er für einen rundum gleichmäßigen und angenehmen Melkvorgang sorgen. Der neue Roboterarm folgt allen Bewegungen der Kuh und bleibt stets in der Nähe des Euters. Bei unerwarteten Bewegungen erfolgt sofort eine eigenständige Korrektur. So sei auch bei unerfahrenen Färsen ein schneller und gründlicher Melkvorgang gewährleistet.

Mit dem neuen Zitzenerkennungssystem TDS soll das Einsprühen der Zitzen nach dem Melken weiter verbessert worden sein. Das Euter wird nun vor dem Einsprühen gescannt. Dies soll für eine optimale Euterhygiene sorgen und das Risiko der Verunreinigung begrenzen.

 

Neue Benutzeroberfläche

Benutzeroberfläche Melkroboter

Durch die neu gestaltete, intuitive Benutzeroberfläche soll das automatische Melken für jeden leicht zu verstehen sein. Von der Erstmelkung einer Kuh bis zur täglichen Wartung sind alle wichtigen Informationen auf einer einzigen Seite dargestellt. Sofortige Maßnahmen wie Futterzuteilung, kuhspezifische Wegführung und tägliche Wartungsarbeiten sind nur einen Klick entfernt.

Auch das Melken neuer Kühe soll noch nie so einfach gewesen sein, da sich alles Funktionen auf einer Anzeige befinden. Es komme nur darauf an, den Arm nahe am Euter zu positionieren.

Leicht zugänglich

Der neue Astronaut A5 bietet leichten Zugang zu allen Teilen. Dadurch werde die Wartungszeit verkürzt und die verfügbare Betriebszeit erhöht.

Noch ist der Showtruck unterwegs:

17.7.2018 ab 19.00 Uhr an der LLA Triesdorf in 91746 Weidenbach (Franken)

18.7.2018 ab 19.00 Uhr beim Betrieb Benz, 89344 Aislingen (Schwaben)

23.7.2018 ab 19.00 Uhr beim Betrieb Stiegeler, 87752 Holzgünz (Schwaben)

24.7.2018 ab 13.30 Uhr beim Betrieb Högenauer, 86931 Winkl (Oberbayern)

 

Eine kleine Video-Zusammenfassung von der Präsentation am Betrieb Wallner finden sie hier:

 

 

 

 

Mit Material von Lely
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