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Tiervermarktung

Auktion Schwandorf: Eröffnungsmarkt mit guten Preisen

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Der Betrieb Schleicher aus Unterreiselberg züchtete diesen Distanz-Jungbullen, der beim letzten Zuchtviehmarkt in Schwandorf zum Prüfungseinsatz an die Bayern-Genektik überstellt wurde. © Rudolf Traxinger
von , am
09.11.2017

Bei der Zuchtviehauktion am 8. November 2017 präsentierte der Rinderzuchtverband Oberpfalz im Rahmen eines Eröffnungsmarktes die umgebauten Großviehstallungen einer breiten Öffentlichkeit. Nach einer Umbauzeit von knapp einem halben Jahr werden nun die Kühe und Kalbinnen „ohne Führen am Strick“ versteigert. Die Besucher, Marktbeschicker und Kaufinteressenten zeigten sich von der Umbaulösung sehr angetan. Die Versteigerung der Großtiere war geprägt von einer sehr guten Nachfrage. Die Erlöse bei den weiblichen Zuchtkälbern geben gegenüber der Vorauktion nach.

An Zuchtbullen wurden diesmal lediglich 7 hoffnungsvolle Jungbullen mit überdurchschnittlicher Qualität angeboten. Für den Prüfeinsatz wurden allerdings 6 Bullen von den Besamungsstationen Höchstädt, Bayern-Genetik, Greifenberg, Neustadt an der Aisch und Marktredwitz-Wölsau erworben.

Jungkühe

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Vom Betrieb Götz aus Großalfalterbach stammt dieser Mandrin-Jungbulle. Er wird künftig zum Prüfungseinsatz an der Besamungsstation Nordschwaben in Höchstädt stehen. © Rudof Traxinger

Mit 69 aufgetriebenen frischmelkenden Jungkühen, 8 Kühen mit mehreren Kalbungen und 3 Kalbinnen war die Auktion auch diesmal deutlich besser beschickt. Die angebotenen Tiere überzeugten durchweg mit guter Qualität und hoher Milchleistung. Von Beginn an kamen die Gebote der Kaufinteressenten sehr rasch und es entwickelte sich eine flotte Versteigerung.

Spitzenpreise von über 2000 € wurden allerdings nur für wenige, überragende Tiere bezahlt. Nahezu alle angebotenen Jungkühe fanden innerhalb kurzer Zeit ihre neuen Besitzer. Wegen der großen Nachfrage musste eine ganze Reihe von Kaufinteressenten die Heimreise ohne Tiere antreten.

Besonders gefragt waren auch diesmal wieder laufstallgewohnte Tiere mit guten Euteranlagen. Am Auktionsschluss errechnete sich bei den Jungkühen ein Durchschnittserlös von netto 1792 €. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung lag bei  28,2 kg Milch.

Zucht- und Nutzkälber

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Der Betrieb Schleicher aus Unterreiselberg Regensburg züchtete auch diesen Jungbullen (V: Iserschee). Dieser wurde zum Prüfungseinsatz an die Besamungsstation Greifenberg überstellt. © Rudof Traxinger

Mit 111 angebotenen Tieren war der Markt für weibliche Zuchtkälber wieder gut beschickt. Bei mittlerem Marktverlauf konnten nahezu alle angebotenen weiblichen Zuchtkälber abgesetzt werden. Am Schluss der Versteigerung errechnete sich mit 338 €/Kalb ein Durchschnittspreis, der geringer war als bei der letzten Auktion. Gefragt waren Tiere mit guter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen.

Bei der Versteigerung der männlichen Nutzkälber waren durchweg gute Erlöse zu erzielen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 87 kg wurde ein Erlös von 5,85 € (brutto) je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 463 € (netto) anlegen.

Nächste Zuchtviehmärkte

Der nächste Zuchtviehmarkt (Bullen, Kalbinnen, Jungkühe und weibliche Zuchtkälber) findet in Schwandorf am Mittwoch, 6. Dezember 2017, statt.

Termine der nächsten Nutzkälbermärkte sind jeweils montags:

  • 20. November 2017
  • 04. Dezember 2017
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