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Tiervermarktung

Auktion Weilheim: Positiver Trend setzt sich weiter fort

von , am
12.12.2016

Nachdem schon beim November-Markt eine Belebung des Marktgeschehens zu beobachten war, konnten sich die Preise für Zuchtvieh beim Dezember-Markt weiter festigen.

Bei ordentlichem Besuch und entsprechend gut gefüllter Weilheimer Hochlandhalle suchten 29 Fleckviehbullen, 60 Jungkühe, 4 Kühe, 8 Kalbinnen sowie 34 weibliche Zuchtkälber einen neuen Besitzer. Sehr erfreulich war die Nachfrage aus dem Ausland bzw. aus den benachbarten Zuchtgebieten, so wurden alleine 15 Fleckvieh- und 9 Braunvieh-Jungkühe nach Italien verkauft.

Von den 33 aufgetriebenen Fleckvieh-Zuchtkälbern wurden 28 Tiere zu einem Durchschnittspreis von 324 € verkauft. Den Tageshöchstpreis mit 515 € erzielte ein Humpert-Kalb aus einer sehr leistungsbereiten Wille-Tochter. Käufer des Kalbes war ein Betrieb aus dem Unterallgäu.

Dem hohen Angebot von Fleckvieh-Bullen stand glücklicher Weise eine rege Nachfrage gegenüber. So konnten von den 29 vorgestellten Bullen 24 zum Durchschnittspreis von 1793 € bei den Natursprungstieren verkauft werden.

Spitzenbulle des Tages war ein Versetto-Sohn aus einer Polarbär-Mutter, gezüchtet von Walser Michael aus Mandl und aufgezogen von Aumiller Anton aus Merching. Der Bulle überzeugte die Körkommission aufgrund seiner hervorragenden äußeren Erscheinung und Zuchtwerte. Nach spannendem Bieterduell ging der Stier für 10.600 € in den Besitz der Besamungsstation Höchstädt über. Ein weiterer, an 2. Position gereihter Impression-Bulle wurde für 3600 € an die Besamungsstation Bayern-Genetik verkauft.

Gute Nachfrage auch bei den Jungkühen

Bei den Jungkühen konnten alle vorgestellten Tiere verkauft werden. Die Preise bewegten sich zwischen 1020 und 2050 €. Der durchschnittliche Erlös lag 70 € höher als am Auktionsmarkt im November. Den höchsten Preis erzielte eine Mercator-Tochter mit einem Tagesgemelk von 29,5 kg vom Zuchtbetrieb Keller Rupert/Kottgeisering. Jungkühe ohne Mängelansagen erzielten durchschnittlich 1643 €. Auch alle 8 angebotenen Kalbinnen fanden einen Käufer und erzielten zwischen 1220 und 2050 €.

Insgesamt gesehen also ein recht guter Markt mit ordentlichen Preisen, der auf eine weitere positive Entwicklung zum nächsten Markt am 12. Januar 2017 hoffen lässt.

Foto Startseite: Weilheimer Zuchtverbände

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