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Tiervermarktung

Ausfuhr deutscher Rindergenetik

von , am
13.03.2017

Das Statistische Bundesamt hat Daten zur Ausfuhr deutscher Rindergenetik veröffentlicht.

© Christine Endres

Demnach stieg die Ausfuhr von Zuchtrindern von 114.201 auf 115.837 Tiere. Beim Export von Rindersamen war eine Zunahme von 4.918.431 auf 4.963.200 Dosen zu verzeichnen.

Innerhalb der EU waren die Niederlande mit 9990 (Vorjahr 14.780) Tieren das wichtigste Abnehmerland für Zuchtrinder, gefolgt von Ungarn mit 7810 (Vj. 10.970), Italien 7798 (Vj. 5601), Polen 4710 (Vj. 5505) und Belgien mit 4218 (Vj. 4873) Tieren. Insgesamt wurden 46.611 Tiere innerhalb der EU exportiert (Vj. 55.555).

Die Türkei war das wichtigste Drittland, das deutsche Zuchtrinder importierte. In 2016 wurden 29.368 (Vj. 22.207) Tiere an den Bosporus ausgeführt. Auf dem 2. Platz lag der Libanon mit 9814 (Vj. 5688) Tieren. In die Russische Föderation wurden 7836 (Vj. 4601) Tiere exportiert, gefolgt von Marokko mit 6848 (Vj. 1724) und Usbekistan mit 4554 (Vj. 4650) Tieren. Die Summe der Drittlandexporte betrug 69.226 Tiere (Vj: 58.646).

Im Bereich Rindersamen war wieder die Türkei das wichtigste Abnehmerland mit 2.035.049 Dosen (Vj. 1.695.455). Weitere wichtige Abnehmerländer waren Österreich mit 410.852 (Vj. 598.695) Portionen und die Niederlande mit 257.967 (Vj. 215.764) Einheiten. Auf dem 4. Platz lag Italien mit 201.299 (Vj. 185.661) Dosen. Den 5. Platz belegte Polen mit 184.328 (Vj. 219.266).

Als Wert für die Ausfuhr ermittelten die Statistiker aus Wiesbaden und Bonn im Bereich Zuchtrinder 191,5 Mio. € (Vj. 201,6 Mio.). Rindersamen wurde im Wert von 17,7 Mio. € (Vj. 18,3 Mio.) exportiert.

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