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Auktion in Weilheim

Großes Angebot und guter Besuch

ZV Weilheim
am
13.11.2015

Die November-Zuchtviehauktion war trotz warmen und sonnigen Herbstwetters durch eine hohe Auftriebszahl und gutem Besuch gekennzeichnet. Das Resultat war ein flotter Marktverlauf mit zufriedenstellenden Preisen.

Das Angebot an weiblichen Zuchtkälbern war mit 17 Tieren eher gering. Die Gebote kamen entsprechend der Kälberqualität und Abstammung. Den Spitzenpreis erzielte eine Polarlicht-Tochter aus einer Mandela-Mutter. Knapp dahinter folgte eine Tochter des Bullen Rotberg. Der Durchschnittspreis der verkauften Kälber belief sich auf 331 €.

Zur Körung wurden 16 Fleckviehstiere vorgestellt, davon wurden 6 in Wertklasse 1 und 10 in Wertklasse 2 eingereiht. Der Spitzenbulle, ein Manigo-Sohn aus einer Diadora-Tochter von der Erzabtei Sankt Ottilien mit guten genomischen Zuchtwerten, wechselte zur Bayern-Genetik nach Grub. Ein sehr junger Saldana-Sohn aus einer exterieurstarken Witzbold-Tochter vom Betrieb Mayr aus Schöffau wechselte ebenfalls zur Bayern-Genetik. Die verkauften Deckbullen erzielten im Durchschnitt knapp 1885 €.

Die 5 älteren Kühe waren teilweise bereits weiter fortgeschritten in der Laktation und wieder trächtig. Sie erzielten im Durchschnitt 1312 €. Den Spitzenpreis von 1700 € erzielte eine Zweitkalbskuh mit 39 kg Tagesgemelk. Bei den Fleckvieh-Jungkühen umfasste das Angebot 88 Tiere mit durchschnittlich 26,3 kg Milch. Es waren einige sehr exterieurstarke Jungkühe mit ansprechenden Leistungsdaten im Verkaufslot, so dass sieben Tiere einen Steigerungspreis von 2000 € und mehr erzielten.

Die Väter der teuersten Jungkühe waren diesmal Windeck (2x), Zauber, Vanadin, Passion, Rau und Morpheus. Der Durchschnittserlös aller verkauften Jungkühe ohne Mängelansagen lag bei 1592 €.  Bei den Kalbinnen waren teilweise Tiere mit einem entfernteren Kalbetermin im Angebot. Für die verkauften Kalbinnen konnte ein  Durchschnittspreis von 1350 € erzielt werden. Der nächste Zuchtviehmarkt in Weilheim findet am 10. Dezember 2015 statt.

Foto Startseite: Dieter Hawlan (Fotolia.com)

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