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Auktion in Ilshofen

Hervorragende Jungkuhqualität

Thomas Schmidt, RBW
am
08.12.2015

Am 26. November 2015 fand in Ilshofen die mit 498 Tieren gut beschickte Auktion der Rinderunion BW statt. Nicht zuletzt aufgrund der guten Qualität lief die Versteigerung bei den Jungkühen hervorragend.

Zügig, für durchschnittlich 1913 € konnten die 4 angebotenen Jungbullen verkauft werden. An der Spitze rangierte ein schicker Hutera-Sohn aus einer tiefen Kuhfamilie vom Betrieb Mayer/Ellwangen der auch den Tageshöchstpreis von 2350 € erzielte.

Von den 37 angebotenen Jungkühen wurden 32 Stück für durchschnittlich 1573 € verkauft. Hier war die Versteigerung zweigeteilt: Bei den ersten 15 Tieren wurde die sehr gute Qualität von den Käufern honoriert und es wurde sehr zügig geboten während im hinteren Drittel die Interesse stark nachließ und die Tiere mit z.T. weniger Milch bzw. schwächeren Melkbarkeiten nur unter Preiszugeständnissen verkauft werden konnten.

Die sechs vorgezogenen Jungkühe waren eine echte Augenweide und überzeugten die Kunden neben sehr hohen Gemelken vor allem auch durch ihr sehr gutes Exterieur und hervorragenden Papieren. So erlösten diese sechs Tiere durchschnittlich 1917 €, ein deutliches Indiz, dass überdurchschnittliche Qualität auch von den Käufern honoriert wird.

An der Spitze rangierte eine sehr komplette Ditarry-Enkelin vom Betrieb Maass aus Vellberg gefolgt von einer enorm entwickelten Rave-Tochter vom Betrieb Neidlein aus Wolpertshausen vor einer züchterisch sehr interessanten Hall-Tochter vom Betrieb Schmidt/Creglingen. An 4. Stelle rangierte eine formvollendete Jungkuh aus der Passerpaarung Everest mal Rau vom Betrieb Hennegriff aus Limbach, die mit 2200 € auch den Tageshöchstpreis erzielte. Eine im Euter überragende Dexpeg-Tochter von Gerhard Weidner/Mainhardt und eine enorm leistungsstarke Reonis-Tochter von Familie Haag/Sulzbach/Murr komplettierten das Spitzensextett.

Sehr zäh verlief die Versteigerung der 66 im Mittel 72 kg schweren Kuhkälber. So gab hier der Preis auf 200 €/Tier nach. Ebenfalls leichte Preiseinbußen mussten die 381, im Durchschnitt 82 kg schweren Bullenkälber hinnehmen. Hier pendelte sich der Preis bei 419 €/je Tier ein. Vor allem schlecht entwickelte Kälber konnten nur unter deutlichen Preiszugeständnissen verkauft werden.

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mi. 9. Dezember (Kälber) und Do. 17. Dezember (Großvieh/Kälber) statt.

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