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Tierschauen und Vermarktung

Hurrican-Sohn erlöst 66.000 Euro

von , am
19.01.2015

Bei der Zuchtviehauktion des RZV Oberpfalz am Mi. 14. Januar in der Schwandorfer Naabhalle herrschte von Beginn an eine lebhafte Nachfrage nach Zuchttieren. Mit einem umfangreichen Angebot bei weiblichen Zuchtkälbern stagnierten die Verkaufserlöse gegenüber dem Vormonat. Bei der anschließenden Großviehauktion waren diesmal deutlich höhere Erlöse als im Vormonat zu verzeichnen.

Der Betrieb Schleicher/Unterreiselberg züchtete diesen Hurrican-Jungbullen, der beim letzten Zuchtviehmarkt in Schwandorf zum Prüfungseinsatz an die CRV-Deutschland überstellt wurde. © Rudolf Traxinger
Sechs hoffnungsvolle Jungbullen gingen nach dem Schwandorfer Zuchtviehmarkt zum Prüfungseinsatz an die Besamungsstation CRV in Rottmoos, die Bayern-Genetik in Landshut, den Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch sowie an die Besamungsgenossenschaft Marktredwitz-Wölsau.

Einen Spitzenpreis erzielte dabei ein Hurrican-Sohn vom Betrieb Schleicher/Unterreiselberg, der an die CRV für 66.000 Euro verkauft wurde. Der Bulle aus der leistungsstarken Vanstein-Tochter Livana (4/4,0  11.874  4,57  3,67) kann einen GZW von 143 vorweisen, bei MW 128, FW 109, FIT 132 und Ext.: 107/111/116/117. Weitere 6 Jungbullen konnten in den Natursprung verkauft werden.

Mit 62 aufgetriebenen frischmelkenden Jungkühen war die Auktion für die Jahreszeit nur mittelmäßig beschickt. Bei lebhafter Nachfrage fanden die angebotenen Jungkühe innerhalb kurzer Zeit ihre neuen Besitzer. Gegenüber der Vorauktion zogen die Erlöse deutlich an und sorgten für gute Stimmung bei den Verkäufern. Sämtliche Tiere fanden bei gutem Marktbesuch einen neuen Besitzer. Jungkühe aus Anbindehaltung erfreuten sich ebenso guter Nachfrage wie laufstallgewohnte Tiere. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung lag diesmal bei überdurchschnittlichen 27,9 kg Milch. Die 2 aufgetriebenen Kalbinnen konnten bei ebenfalls gutem Preisniveau den Besitzer wechseln.

Sehr gut beschickt war der Markt für weibliche Zuchtkälber mit 101 Tieren. Bei guter Nachfrage und stabilem Preisniveau konnten alle angebotenen Tiere rasch abgesetzt werden. Weibliche Zuchtkälber mit guter Abstammung und Entwicklung waren gefragt und erzielten gute Erlöse.

Bei der Versteigerung der männlichen Nutzkälber am 12. Januar waren durchweg gute Erlöse zu erzielen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 93 kg wurde ein Erlös von 5,29 Euro (brutto) je kg Lebendgewicht erzielt. Je männlichem Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 445 € (brutto) für die drei weiblichen Nutzkälber anlegen. © RZV SAD/Ariane Haubner
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