Login
Tiervermarktung

Markt in Miesbach: Stabiler Großviehmarkt

Fleckviehkuh auf der Auktion
© Ariane Haubner
von am
12.02.2018

Über große Preisstabilität kann der Zuchtverband Miesbach beim jüngsten Großviehmarkt in der Oberlandhalle berichten. Auch wenn die letzte Auktion erst drei Wochen zurücklag, konnte nahezu der gesamte Auftrieb von 134 Stück zu guten Preisen abgesetzt werden.

Fleckviehkuh mit Verkäufer
Kat. Nr. 193 vom Betrieb Resenberger aus Wackersberg. © "Zuchtverband Miesbach"

Nach etwas zögerlichem Beginn erreichten die 108 verkauften Jungkühe das Ergebnis des Vormarktes fast auf den Euro genau. Von 980.- bis 2350.- Euro reichte das Preisspektrum, die Milchleistungen schwankten zwischen 22 und 37 kg. Die Durchschnitte lagen bei 1649.- Euro bzw. 27,6 kg Tagesgemelk. Während die 1300.- Euro nur sechsmal verfehlt wurden, erlösten immerhin 13 Tiere 2000.- Euro und mehr. 2300.- Euro erreichten vier Jungkühe: Eine Mint-Tochter von Franz Vordermayer aus Riedering, eine Magic-Tochter von Barbara Anzinger aus Bad Feilnbach und eine Immaculata-Tochter von Georg Mair aus Gaissach nahm Herr Kuenen mit in die Niederlande. Eine natürlich hornlose Irola-Tochter aus dem Bio-Betrieb von Josef Steinmüller aus Oberaudorf blieb im Zuchtgebiet. Neun von der Bewertungskommission um Hans Stadler vorgezogene Jungkühe gaben im Mittel 30,3 kg Milch und erlösten knapp 2000.- Euro. Sehr gut bezahlt waren die sechs aufgetriebenen Bio-Jungkühe - bei 25,2 kg Milch kosteten sie 1980.- Euro. Das große und vielfältige Angebot des Miesbacher Marktes hat sich erneut als Verkaufsargument ausgezahlt

Jungstiere

Fleckviehkuh
Jungkuh vom Betrieb Mair Untersteinbach. © "Zuchtverband Miesbach"

Sehr gefragt waren auch die 15 vorgestellten Jungstiere. Wenn sich die Besamungsstationen auch diesmal zurückhielten, so konnten doch alle Stiere zum guten Durchschnittspreis von 2046.- Euro verkauft werden. Von 1550.- bis 2550.- Euro reichte die Preisspanne. Die höchsten Preise erzielten ein sehr gut bemuskelter Herz-Sohn von Karl Liegl und ein natürlich hornloser Sensation-Sohn von Familie Dauer.

Etwas unterbezahlt waren drei sehr schwere Kalbinnen mit 1510.- Euro. Zwei Jungrinder brachten ihren Besitzern 700.- Euro ein.

In der Käuferstatistik blieben 32 Stück im Verbandsgebiet. 61 Tiere wechselten ins restliche Bayern, 17 in den Norden der Republik. Die restlichen 19 Tiere verteilen sich auf Belgien und die Niederlande.

Der nächste Markt in der Oberlandhalle findet bereits in drei Wochen, am 28.02.2018, statt.

Auch interessant