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Tierschau

Oberschwäbischer Fleckviehtag der Dritte

Auswahl-Sieger-Jungkuh
Ariane Haubner, Fleckvieh
am
02.11.2017

Am vergangen Sonntag luden die sechs oberschwäbischen Fleckviehzuchtvereine zu ihrer inzwischen dritten Tierschau nach Bad Waldsee ein und konnten sich über gut gefüllte Zuschauerränge freuen. Und das waren die Sieger.

Die Fleckviehzuchtvereine Aulendorf/Biberach, Bad Saulgau/Riedlingen, Blaubeuren, Ehingen, Ravensburg und Reutlingen luden in diesem Jahr zu ihrem dritten „Oberschwäbischen Fleckviehtag“ ein. Fast 100 Kühe aus diesen sechs Zuchtvereinen sowie dem Gastverein aus Sigmaringen wurden dem Preisrichter Alfred Weidele, Geschäftsführer und Zuchtleiter der RBW vorgestellt. Das Niveau war hoch, kein Wunder, sind in diesen Zuchtvereinen doch eine ganze Anzahl von bekannten und starken Fleckviehzuchtbetrieben aus Baden-Württemberg zu finden.

Doppelerfolg bei den Jungkühen

Und einer dieser Betriebe, setzte gleich bei den Jungkühen ein Ausrufezeichen. Mit der ausbalancierten Hutera-Tochter Kandera (MV Vanel) und einer jugendlichen Manton-Tochter (MV Iwinn) aus der gleichen Kuhfamilie konnte die Familie Alfred Berger aus Mieterkingen den Sieg und den Reservesieg bei den Erstkalbskühen einholen. Der Eutertitel ging an die Zaradin-Tochter Rosi (MV Morror) von Roman Waibel aus Oberessendorf.

Kühe jung

Bei den Kühen mit zwei Kalbungen setzte sich die kompakte, euterstarke Rave-Tochter Highnoon (MV Robmor) von Joachim Keller aus Allmendingen durch. Knapp dahinter eine Kuh von nahezu gleicher Machart, die Vuonis-Tochter Tara (MV Webal) vom Betrieb Norbert Bertel aus Hasenweiler.

Die Königsklasse

„Die Königsklasse“ nannte Preisrichter Weidele die Abteilungen der Kühe mit drei und vier Kalbungen. Und auch hier schlug der Betrieb Bertel zu und stellte mit der kapitalen, aber harmonischen Rauwat-Tochter Lexa (MV Inder) die Klassensiegerin. Eine weitere Drittkalbskuh landete auf dem Reserveplatz, nämlich die bereits schauerprobte Wille-Tochter Kiwi, erneut aus der starken K-Kuhfamilie der Familie Berger. Knapp geschlagen geben, musste sich in dieser starken Klasse die Siegerin der Viertkalbskühe, die Indeil-Tochter Glesi (MV Vodach) von Alois Müller aus Atzenreute.

Die älteren Damen

Die Sieger der älteren Kühe wurden aus den Abteilungen der Kühe mit fünf sowie sechs und mehr Abkalbungen bestimmt. Dabei ging für Weidele kein Weg an der Rau-Tochter Romy (MV Winnlang) von Markus Scheuing aus Ehingen-Berg vorbei. Die beeindruckende Kuh wurde am Ende auch zur Miss Oberschwaben gekürt. Damit bestätigte sie ihren Sieg von vor zwei Jahren. Auf dem zweiten Platz kam die noch jugendlich wirkende Roboi-Tochter Diddl von Alexander Fuchs aus Schlier. Darüber hinaus wurden noch fünf Kühe mit einer Lebensleistungen von über 70.000 kg präsntiert. Die verdienten Damen, darunter drei 100.000 –Liter-Kühe wurden nicht mehr rangiert. Den Titel der noch jugendlichsten  100.000-Literkuh erhielt die Reninten-Tochter Rieke, ebenfalls im Besitz der Familie Scheuing. Den Eutertitel der Kühe mit zwei und mehr Kalbungen sicherte sich die Romario-Tochter Lupe (MV Leonberg) von Edwin Schelkle aus Mieterkingen.

Vereinscup

Im Vereinscup traten die sieben Zuchtvereine mit jeweils drei Kühen in einem Shootout gegeneinander an. Am Ende setzte sich wie 2015 der Verein Ehingen als Sieger durch. Mit dabei natürlich erneut die Gesamtsiegerin Romy, sowie die Klassensiegerin Highnoon von Joachim Keller und die in ihrer Gruppe zweitplatzierte Jungkuh mit Vater Manton ebenfalls vom Betrieb Scheuing.

Oberschwäbischer Fleckviehtag

Jungkuhsiegerin Kandera
 reservesieg-jungkuh-Manton-Berger
Eutersieg-jung-Zaradin-Rosi-Waibel
Reservesieg-Zweitkalbskühe-Webal-Tara-Bertel
Eutersieg-alt-Romario-Lupe-Schelkle
Reservesieg-alt-Roboi-Diddl-Fuchs
Siegerin-mittel-Rauwat-Lexa-Bertel
Reservesieg-mittel-Wille-Kiwi-Berger
100000kg-Renitent-Rike-Scheuing
sieger_reserve_viertkalbskuhe
Sieger-Vereinscup-Ehingen
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