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Tierschauen und Vermarktung

Riesenerfolg in Bad Waldsee

von , am
17.03.2015

Mit einem solch riesigen Zuschaueransturm hatte wohl kaum jemand gerechnet: Die 1. RBW-Sale-Night sorgte für eine volle Versteigerungshalle und super Stimmung in Bad Waldsee-Hopfenweiler.

Vorführfinale bei der Rasse Fleckvieh. © Josef Berchtold
Los ging es mit einer offenen Jungzüchterschau mit den Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein. Preisrichter beim Typ- und Vorführwettbewerb bei allen Rassen war der bekannte Braunviehzüchter Michael Lang aus Trauchgau.
 
Beim Fleckvieh stellt er die Ofir-Tochter Till-Eule von Joachim Keller an die Spitze, eine äußerst korrekte und sehr temperamentvolle Erstmelkkuh. Auch die Humpert-Tochter Calinka aus dem selben Stall und Ofir-Tochter Herbstwind von Bernd Kuehnle aus Fichtenberg glänzten im Ring.
 
Herbstwind wurde vorgeführt von Jana Schramm aus Oberrot, und diese wurde auch zur besten Vorführerin der Rasse Fleckvieh gewählt. Sie hatte ihr Tier bestens im Griff und nur ganz knapp musste sie sich im Gesamtfinale der besten Vorführer aller Rassen dem Holstein-Jungzüchter Johannes Brendl geschlagen geben. Ebenfalls im Fleckvieh-Vorführfinale waren Lisa Binder/Gaildorf und Roman Waibel/Eberhardzell.
 
Bei der Eliteauktion wechselten 27 Tiere aller 3 Rassen den Besitzer. Beim Fleckvieh kostete ein Zuchtkalb 900 Euro, 5 Rinder wurden für durchschnittlich 1790 Euro und 5 Jungkühe für 2900 Euro versteigert.
 
Die Wille-Jungkuh Lotta (MV Wio) von Sabine und Norbert Bertel kostete 2900 Euro, die Malhaxl-Jungkuh Camenbert (MV Waterberg) von Christian Nübel, Freudenstadt, 2800 Euro und das Salamander-Rind Roxantsally (MV Winnipeg) von Hubert Schönenberger, Stockach, galt 2900 Euro. Die Romario-Jungkuh Kamara (MV Dextro) von Alfred Berger aus Herbertingen wurde für 3300 Euro zugeschlagen und die hornlose Irola-Jungkuh Alora P von Georg und Jochen Häckel sowie das Silverstar-Rind Kämmel (MV Hupsol) von Thomas Burger, Biederbach, erzielten 2000 Euro. Die Humpert-Tochter Calinka (MV Wigli) von Joachim Keller erhielt ein Gebot von 3500 Euro.
 
Nach Schau und Sale folgte noch eine heiße Partynacht, bei der die Württembergischen Jungzüchter die Nacht zum Tag machten – der Ausklang einer super Veranstaltung. © Josef Berchtold
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