Login
Auktionsmarkt in Weilheim

Spitzenbullen wechseln an Besamungsstationen

Weilheimer Zuchtverbände e. V.
am
19.02.2016

Gute Straßenverhältnisse und Faschingsferien sorgten für eine sehr gut gefüllte Hochlandhalle beim Februar Zuchtviehmarkt in Weilheim. Dass Besucher aus ganz Bayern, Baden-Württemberg, Italien und Belgien kamen, zeigt das Weilheimer Zuchtvieh überregional sehr gefragt und geschätzt wird. Durch einen lebhaften Versteigerungsverlauf konnten wiederum fast alle Tiere einen neuen Besitzer finden.

Die Kälberversteigerung umfasste diesmal 28 Tiere, welche bei einem flotten Marktverlauf zu Preisen zwischen 235 und 605 € verkauft wurden. Der Durchschnittspreis lag bei 379 €. Ein sehr interessantes, natürlich hornloses Kalb vom Bullen Weltall und einer Malibu-Mutter mit einer Durchschnittsleistung von über 10.600 kg Milch erzielte den Spitzenpreis von 605 €.

Das Angebot an Zuchtbullen umfasste 22 Tiere. Aufgrund der sehr guten Qualität konnten 8 Bullen in Wertklasse 1, der Rest in Wertklasse 2 eingereiht werden. Vier Spitzenbullen konnten an Besamungsstationen verkauft werden. Den erstplatzierten Stier, ein Del-Sohn aus einer Valuta-Mutter mit einem Euterzuchtwert von 134 (Aufzuchtbetrieb Aumiller), erwarb der Besamungsverein Neustadt/Aisch/Eurogenetik für 26.500 €. Für einen Everest-Sohn vom Zuchtbetrieb Wagner mit hohen genomischen Werten musste dieselbe Station 32.000 € ausgeben.

Die Besamungsstation Bayern Genetik erwarb einen natürlich hornlosen Witam-Sohn aus einer leistungsbewährten Engadin-Mutter, ebenfalls vom Aufzuchtbetrieb Aumiller, für 25.000 €. Ein Reumut-Sohn vom Betrieb Auer konnte für 9000 € ebenfalls nach Grub verkauft werden. 18 Natursprungstiere, von denen 17 verkauft wurden, erzielten im Durchschnitt 1985 €. Die Nachfrage konnte wiederum nicht gedeckt werden.

Sechs Mehrkalbskühe erbrachten je nach Qualität zwischen 1300 und 1950 €. 63 Jungkühe mit einer Milchleistung von 27,9 kg erzielten im Durchschnitt 1645 €. Für Jungkühe ohne Mängelansagen mussten durchschnittlich 1691 € ausgegeben werden. Vier Tiere konnten wegen zu geringer Gebote nicht verkauft werden. Die erstrangierte Watson-Tochter vom Zuchtbetrieb Steingruber aus Füllersried erzielte 2300, die zweitplatzierte Waldbrand-Tochter vom Zuchtbetrieb Greinwald/Oppenried 2100.  An 3. Stelle liegend, konnte der Zuchtbetrieb Gossner aus Günzburg für eine Meru-Tochter 2000 € erlösen. Knapp ein Drittel aller verkauften Jungkühe fanden im benachbarten Allgäu einen neuen Besitzer.
Eine trächtige Fleckviehkalbin erbrachte 1460 €.

Die nächste Großviehauktion in Weilheim findet am 10. März 2016 statt.

Foto Startseite: Weilheimer Zuchtverände e.V.

Auch interessant