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Tierschau in Deutschland

Traunsteiner Jungzüchter feiern

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© Ariane Haubner
von , am
17.11.2017

Bei dem erstmals ausgetragenen Jungzüchter-Cup 'Stern des Südens' präsentierten Traunsteins Nachwuchszüchter ihre ganz persönlichen Stars.

Der 11. November 2017 wird Martin Ilmauer aus Teisendorf sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Denn bei der Premiere der Traunsteiner Jungzüchterschau, dem Stern-des-Südens-Cup, den die Nachwuchszüchter rund um ihren Vorsitzenden Hans Krammer erstmals organisierten, konnte er auf Anhieb beide Championtitel mit nach Hause nehmen. Der Begriff strahlender Sieger könnte nicht besser passen.

Zunächst setzte sich seine beeindruckende Drittkalbskuh Waldhoer-Tochter Apalonia an der Spitze der 43 ausgestellten Fleckviehkühe durch. Dem Preisrichter Florian Götz fiel die Kuh von Anfang an positiv auf. Bestens vorgeführt wurde Apolonia übrigens von Anneliese Parzinger.

Eine zweite Sektdusche gab es, als Martin Ilmauer schließlich vor rund 800 Zuschauern auch der Titel des besten Vorführers zugesprochen wurde. Knapp dahinter platzierte sich Barabara Geserer. Der Preisrichter Michael Lang aus Mittelfranken war begeistert von den Leistungen der Vorführer im Endring. „Auftritte, die sich auch überregional sehen lassen können“, lobte er die TopTen im Ring.

Bildergalerie: Stern-des-Südens-Cup – Traunstein, 11. November 2017

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Gesamtchampion wurde die Waldhoer-Tochter Apolonia von Martin Ilmauer aus Teisendorf, Vorführerin war Freundin Annelies Parzinger. © Ariane Haubner
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Sternformation der fünf besten Kühe im Typfinale: darunter die Viertkalbskuh Marilyn vom Betrieb Mayer aus Saaldorf und die Siebtkalbskuh Pippilo vom Betrieb Noichl aus Marquartstein. © Ariane Haubner
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Gruppensiegerin bei den Kühen mit 1 Kalbung: Bassel (V: Ivian) vom Betrieb Willi Siglreitmeier aus Übersee © Ariane Haubner
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Gruppensiegerin bei den Kühen mit 3 Kalbungen: Tamina (V: Waldbrand) vom Betrieb Christian Warislohner aus Teisendorf. © Ariane Haubner
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Gruppensiegerin bei den Kühen mit 2 Kalbungen: Benslim (V: Mattawa) vom Betrieb Sebastian Pichler aus Schnaitsee. © Ariane Haubner
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Finalentscheidung bei den Jungkühen © Ariane Haubner
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Siegerin bei den Jungkühen: Lotte (V: 3629) vom Betrieb Elisabeth und Heinrich Hogger aus Teisendorf © Ariane Haubner
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Klassensiegerin bei den Kühen mit 2 Kalbungen: Kokarde (V: Mounteverest) vom Betrieb Johann Schederecker aus Schnaitsee © Ariane Haubner
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Klassensiegerin bei den Kühen mit 4 Kalbungen: Marily (V: Waldbrand) vom Betrieb Georg Mayer aus Saaldorf © Ariane Haubner
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Führten gemeinsam mit den Ehrendamen durch die Schau (v. l.): Vorsitzender JZG Hans Krammer sowie die Preisrichter Michael Lang und Florian Götz. © Ariane Haubner
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Reservesiegerin bei den Kühen mit 1 Kalbung: Rose (V: Pandora) vom Betrieb Johann Rausch aus Palling. © Ariane Haubner
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Den Reservesieger im Vorführwettbewerb holte sich Barbara Geserer. © Ariane Haubner

Jedem Jungzüchter die Chance geben mitzumachen

Doch nicht nur beim Vorführen bewiesen die Jungzüchter ihr Können, auch ihre Auswahl der Schaukühe konnte sich sehen lassen. Anforderungen an Leistung oder Zuchtwert wurden keine gestellt, schließlich sollte jeder mit seiner schönsten Kuh teilnehmen können.

Zum Reservechampion kürte Götz die Klassensiegerin der Jungkühe, Lotte (VV: Rau) vom Betrieb Hogger aus Teisendorf mit ihrem Vorführer Hubert Hogger.

Bei den Kühen mit zwei Kalbungen stand die rahmige Mounteverest-Tochter Kokarde vorgestellt von Lukas Schederecker an erster Stelle ihrer Klasse. Mit Marylin stand eine tiefrumpfige sowie euterstarke Waldbrand-Tochter an erster Stelle bei den Kühen mit vier Abkalbungen. Sie wurde von Daniela Mayer vorgestellt. Sieger der Kühe mit fünf und mehr Abkalbungen wurde die Muller-Tochter Pippilo aus dem Betrieb Gabriele Noichl in Marquartstein. Die Siebtkalbskuh beeindruckte mit ihrem noch extrem gut sitzenden Euter und der allgemeinen Frische, die sie ausstrahlte.

Bambinis mit Feuereifer dabei

Mit viel Spaß waren auch die kleinsten Nachwuchszüchter bei Sache. Insgesamt 25 Teilnehmer bewältigten mit ihren Kälbern einen kleinen Geschicklichkeitsparcour. Zur Erinnerung gab es Pokale und Urkunden und zur Stärkung einen Beutel mit Süßigkeiten.

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