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Tierschau der Wasserburger Fleckviehzüchter

VZG-Schau: 100 Kühe zum Vierzigsten

Champions der Wasserburger Rinderschau
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Ariane Haubner, Fleckvieh
am
04.09.2018

Nur alle zehn Jahre findet sie statt, die Tierschau der Wasserburger Fleckviehzüchter. Am vergangenen Sonntag war es wieder so weit und die inzwischen vierte Schau und damit auch das 40-jährige Jubiläum gingen über die Bühne. Über 2000 Besucher nutzten das etwas kühlere Wetter und kamen nach Stürzlham, wo Familie Egger ein großes Areal für diesen besonderen Tag zur Verfügung stellte.

Die Teilnehmer am Bambiniwettbewerb

Besonders freuten sich die Veranstalter, dass trotz des anhaltenden Strukturwandels und rückläufiger Kuhzahlen genau so viele Aussteller  gewonnen werden konnten wie vor 10 Jahren. Die Anzahl der Ausstellungskühe war sogar gestiegen, nämlich auf exakt 100 Tiere. Der ein oder andere Schauneuling war dann auch prompt recht erfolgreich und konnte gleich einen Spitzenplatz ergattern.
Natürlich waren auch die Jungzüchter wieder ein wichtiger Teil der  Veranstaltung. Die Kälberrallye der Bambini und die Verlosung der Jungzüchter sind traditionell Besuchermagnete auf einer Tierschau. Als Preisrichter konnte Rupert Viehhauser aus Kleinarl in Österreich gewonnen werden.

Jungkühe

Fleckviehkuh im Schauring

Zu den Neulingen im Schauring gehörte beispielsweise Juliane Schratzenstaller aus Öd, die mit ihrer Incubus-Tochter Emelie gleich einen Abteilungssieg abholen konnte. Bei fast 40 ausgestellten Jungkühen eine super Leistung. Ganz vorne stand an diesem Tag aber die enorm körperhafte und sehr ausbalancierte Rumbo-Tochter Narisch von Ludwig Traunsteiner aus Kirchensur, bei der vor allem auch die perfekten Striche ins Auge fielen. Als Reservesiegerin lief die Vox-Tochter Fackel von Georg Hainz, die sich ebenfalls sehr ausgeglichen mit guter Breite und Länge sowie durch ihr schönes Becken auszeichnete. Weitere Abteilungssiege gingen an Töchter von Philpp Waldbrand, Hutera und Incubus.

 

Mittlere Kühe

Fleckviehkuh Ampel im Schauring

Auch bei den Kühen mit 2 und 3 Abkalbungen gab es sechs Abteilungen. Hier standen Töchter von Vlado, Masseur, Waldbrand, Gepard, Indossar und Rumgo an der Spitze. Der Klassensieg bei den Zweitkalbskühen ging dabei an die rahmige aber enorm harmonische Waldbrand-Tochter Finki von Franz Asböck. Sie wurde am Ende auch Champion der mittleren Kühe. Reservesiegerin der Zweitkalbskühe wurde die kapitale Masseur-Tochter Eva von Josef Hansmeier/Spielberg.

Bei den Drittkalbskühen stand die fundamentstarke Indossar-Tochter Asten von Johannes Krug auf dem Siegerpodest, sie wurde auch Reservesiegerin der mittleren Kühe. Reservesiegerin der Kühe mit drei Abkalbungen war die korrekte Vlado-Tochter Ampel von Johann Obermaier/Thal.


 

Ältere Kühe

Fleckviehkuh Koralle im Schauring

Die Siegerauswahl alt erfolgte aus den Kühen der Klassen 4 sowie 5 Kalbungen, 6 und 7 Kalbungen und 8 Kalbungen. Als Abteilungssiegerinnen standen Nachkommen von Wille, Maral, Rau, Ikebana und Rotax im Ring. Zum Champion alt kürte Viehhauser schließlich die enorm jugendliche Rotax-Tochter Colli von Thomas Stephan, die unter anderem mit einem noch enorm hoch sitzenden Euter nach bereits sechs Kalbungen gefiel. Reservesiegerin wurde die Achtkalbs­kuh und Rau-Tochter Lusiana von Josef Schloifer. Bei den Kühen mit 5 Abkalbungen siegte die Maral-Tochter Koralle von Johann Raas/Albaching.

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