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Fleckviehjungkuhkollektion

Zuchtviehauktion in Ilshofen

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Thomas Schmidt, Rinderunion Baden-Württemberg e.V.
am
09.07.2018

Die Jungkühe zogen aufgrund der hervorragenden Qualität im Preis an, auch die Kälber erfreuten sich sehr guter Nachfrage zu hohen Preisen.

Flotte Fleckviehauktion

Die 43 zum Verkauf stehenden Fleckviehjungkühe glänzten mit einem rekordverdächtigen Durchschnittsgemelk von 30,7 kg Milch. Die sechs von der Bewertungskommission an die Spitze gestellten Tiere bestachen mit hervorragenden Exterieurmerkmalen und dem hohen Melkdurchschnitt von 36,4 kg Milch. Eine nicht alltägliche Jungkuh marschierte an der Spitze: Die Raldi-Tochter von der Kemmler Landwirtschafts-GbR aus Kusterdingen wies ein Tagesgemelk von 43,3 kg und eine Melkbarkeit von 3,27 kg/Minute vor und glänzte mit schaufähigem Exterieur. Verdientermaßen erlöste sie mit 2380 Euro den Tageshöchstpreis und sicherlich wird man sie wieder im Schauring zu sehen bekommen.

Im Durchschnitt kosteten die sechs Spitzenkühe 1980 Euro. Diese kamen im einzelnen 4 mal von der Kemmler Landwirtschafts GbR aus Kusterdingen (Väter Raldi, 2 x Hutilon, Polarstern), der Ott GbR aus Weikersheim-Nassau (V. Siwil) sowie der Kuppler GbR aus Schrozberg-Reupoldsrot (V. Vulkan). Bis auf zwei Jungkühe mit Euteransagen, die zum gebotenen Preis nicht abgegeben wurden wechselte die gesamte Kollektion bei flottem Marktverlauf zu durchschnittlich 1637 Euro den Besitzer.

Rege Nachfrage bestand auch nach den 67 angebotenen Kuhkälber. Bei einem mittlerem Gewicht von 78 kg ergab sich ein durchschnittlicher Kilopreis von 3,99 Euro netto bzw. 311 Euro je Tier.

Auch die 251 Bullenkälber fanden schnell einen neuen Besitzer. Im Durchschnitt brachten sie 80 kg auf die Waage und erlösten 6,22 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 500 Euro je Tier.

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am

  • Mittwoch, den 11. Juli (Kälber Fleckvieh) sowie am
  • Donnerstag, den 26. Juli (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh)

statt

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