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Tiervermarktung

Zuchtviehauktion Miesbach: Letzter Markt in 2017 war gut besucht

von am
03.01.2018

Beim letzten Großviehmarkt 2017 in der Miesbacher Auktionshalle waren Stallungen, Parkplätze und Tribünen sehr gut besetzt. Beim letzten Großviehmarkt dieses waren Stallungen, Parkplätze und Tribünen sehr gut besetzt. Nachdem einige weiter entfernte Käufer so kurz vor Weihnachten nicht mehr kommen wollten, stellte man sich im Vorfeld auf etwas schwächere Preise ein. Der Rückgang war aber mit 58 € moderat und der etwas schwächeren Qualität angemessen. Als Durchschnitt für die 138 verkauften Jungkühe wurden 1680 € errechnet. 18-Mal wurden 2000 € überschritten, während 6-Mal 1300 € knapp verfehlt wurden.

Jungkühe

Insbesondere die neun Jungkühe der Wertklasse IIa waren sehr gefragt und kosteten im Schnitt 2222 €. Ganz an der Spitze hier eine über 700 kg schwere Zahnberg-Tochter mit 29,1 kg Tagesgemelk sowie eine 600 kg schwere Manton-Tochter mit 37,4 kg Milch. Die von Johann Bucher aus Hausham und Kaspar Reiser vorgestellten Spitzentiere gingen für 2850 € bzw.  und 2500 € in Betriebe im Ostallgäu. Eine Manigo-Tochter von Sebastian Esterl aus Glonn blieb für 2350 € im Zuchtgebiet.

Die acht vorgestellten Biokühe kosteten im Mittel, bei 24,4 kg Tagesgemelk, 1675.- Euro und waren damit genauso teuer wie die aus konventionellen Betrieben stammenden Tiere, die im Schnitt 26,8 kg gaben.

Stiere

Etwas zäher war die Angelegenheit bei den Stieren. Während ein von Eugen Walser aus Obersöchering vorgestellter Echt-Sohn für 3500 € zur Bayern-Genetik nach Landshut ging, bekamen sechs leichtere und kleinere Stiere Gebote, die von den Besitzern nicht akzeptiert wurden.

Die15 verkauften Natursprungstiere erlösten im Durchschnitt 1850 €. Am teuersten dabei ein sehr eleganter und wüchsiger Zornhof-Sohn von Kajetan Leitner aus Bayrischzell. Vier Mehrkalbskühe, im Schnitt mit 31 kg Milch, brachten ihren Besitzern 1525 € ein.

Sehr ungleichmäßig verteilt waren die Käufer:

  • nur 34 stammten aus dem eigenen Verbandsgebiet,
  • 101 aus dem restlichen Bayern (insbesondere Niederbayern),
  • 3 aus Norddeutschland sowie
  • 21 aus Belgien und Holland.

Der nächste Großviehmarkt findet am Mittwoch, 17. Januar, statt.

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