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Tiervermarktung

Zuchtviehauktion Weilheim: Guter Start im neuen Jahr

Weilheimer Zuchtverbände e. V.
am
22.01.2018

Fast schon traditionell fanden zum ersten Zuchtviehmarkt des Jahres zahlreiche Besucher und Kaufinteressenten den Weg nach Weilheim. So war die Versteigerungshalle ordentlich gefüllt. Ordentlich war auch die Anzahl und Qualität der angebotenen Tiere. Aufgrund der guten Nachfrage konnten die Preise im Vergleich zum Dezember-Markt nochmals leicht ansteigen.

Bei den Kuhkälbern zur Zucht wurden 22 Tiere aufgetrieben. Alle Tiere fanden einen Käufer und wurden zu einem Durchschnittspreis von 413 € verkauft. Ein natürlich hornloses Versace-Kalb vom Betrieb Drexl Bernhard in Schwifting erzielte den Tageshöchstpreis. Das Kalb präsentierte sich Dank seiner guten Entwicklung und Pflege sehr gut und wechselt für stolze 575 € in einen Betrieb ins benachbarte Ostallgäu.

Stiere

fleckvieh stier weilheim Zuchtviehauktion
Wolgasand-Sohn erworben von der Besamungsstation Bayern-Genetik © Weilheimer Zuchtverbände e. V.

Ein recht großes Angebot gab es bei den Fleckvieh-Stieren. Von den insgesamt 26 aufgetriebenen Bullen konnten 18 Tiere in den Natursprung für durchschnittlich 1964 € verkauft werden. Der Erlös schwankte je nach Qualität der Stiere von 1400 € bis zu 3000 €.

Weitere vier in Wertklasse 1 eingestufte Bullen gingen an Besamungsstationen. Den höchsten Preis erzielte dabei ein Wolgasand-Sohn gezogen aus einer Leistungs- und Exterieur starken Resolut-Tochter. Der vom Betrieb Georg Müller/Hochstadt gezüchtete Bulle ging für 8000 € an die Besamungsstation Bayern-Genetik.

Den Zuschlag für jeweils 3600 € bekam ein Wertvoll-Sohn, aufgezogen von Anton Aumiller in Merching und ein Wurzl-Sohn, gezüchtet und aufgezogen von Josef Steingruber aus Füllersried. Erwähnenswert beim letzteren Stier ist seine hervorragende Mutter. Die Windeck-Tochter Morella wusste bereits beim ZLF in München zu überzeugen und konnte dort einen 1b-Preis erringen.

Besonders freuen konnte sich auch Züchter Benedikt Riesch aus der Jachenau: Sein Mahango-Sohn, ausgestattet mit sehr guten Zuchtwerten vor allem im Exterieur ging trotz der genetischen Besonderheit BH2 an die Besamungsstation CRV. Für den Betrieb, der erst vor relativ kurzer Zeit in die Zucht eingestiegen war, ist dies ein schöner Erfolg.

Jungkühe

Von den 65 aufgetriebenen Fleckvieh-Jungkühen wurden 57 Tiere verkauft. Den Zuschlag erhielten die Tiere ohne Mängelansagen bei durchschnittlich 1789 €, wobei die Preise von 1360 € bis 2300 € variierten. Die sehr guten Tagesmilchleistungen von im Schnitt 28,1 kg halfen sicherlich mit, das sich die Erlöse für die Tiere im Vergleich zum Dezember nochmals festigen konnten.

Jungkühe mit Mängel erzielten mit im Durchschnitt 1247 € deutlich niedrigere Preise.

Der Tageshöchstpreis von 2300 € waren die Käufer für zwei Jungkühe bereit zu zahlen. Einmal für eine sehr schöne und leistungsbereite Dryland-Tochter vom Zuchtbetrieb Karl Schmerold aus Lauterbach und einmal für eine Hubert-Tochter von Christine Lautenbacher aus Bauerbach.

Der nächste Fleckvieh-Zuchtviehmarkt findet am 12. Februar statt.

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