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Tiervermarktung

Zuchtviehmarkt Weilheim: Sehr gute Qualität bei den Jungkühen

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© Ariane Haubner
Weilheimer Zuchtverbände e. V.
am
18.04.2018

Bei schönstem Frühlingswetter fand der diesjährige April-Zuchtviehmarkt statt. Dies war wohl auch der Grund, warum die Zahl der Marktbesucher sich in Grenzen hielt. Aber auch die Anzahl der zum Verkauf angebotenen Tiere war sehr überschaubar. Einmal mehr sehr erfreulich dagegen war die Qualität der aufgetriebenen Jungkühe. Hier gefielen vor allem die sehr guten, hoch angesetzten Euter der Tiere.

Schwach war die Nachfrage bei den Kuhkälbern zur Zucht. Von den 21 aufgetriebenen Tieren fanden lediglich 12 Kälber einen Käufer. Der Durchschnittspreis lag bei 357 €, den Tageshöchstpreis erzielte ein sehr gut entwickeltes Impression-Kalb, gezüchtet von Otto Steingruber aus Kleinweil.

Jungstiere

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Knapp 30.000 € kostet dieser Besamungsstier. © Weilheimer Zuchtverbände e. V.

Mit 14 verkauften von insgesamt 21 aufgetriebenen Stieren hielt sich auch in dieser Kategorie die Nachfrage in Grenzen. Durchschnittlich gaben die Käufer für Natursprungstiere 1752 € aus, wobei für die Wertklasse I Tiere bis zu 2450 € erzielt werden konnten.

Zwei hoch vorgeschätzte Stiere wurden von Besamungsstationen angekauft. Für stolze 29.800 € erwarb der Besamungsverein Neustadt/Aisch einen hervorragend entwickelten Pazifik-Sohn. Der an Rang 1 gekörte Bulle stammt aus einer exterieur- und leistungsstarken Wille-Mutter von der bereits der Hubraum-Sohn Horizont geprüft wird. Gezüchtet und aufgezogen wurde der Bulle von Familie Frieb aus Finning.

Von Ginter Peter aus Haunshofen stammte ein Findus-Sohn, der ebenso mit sehr guten genomischen Werten und hier insbesondere mit seinen Euterzuchtwerten glänzen konnte. Der Bulle ist mit seinem Vater Findus eine echte Linienalternative. Die Besamungsstation Bayern Genetik in Grub sicherte sich den Stier für 7100 €.

Jungkühe

Außergewöhnlich schwach war der Auftrieb bei den Fleckvieh-Jungkühen. Trotz der geringen Anzahl und der bereits beschriebenen guten Qualität der Tiere konnte sich der Preis gegenüber dem letzten Markt im März nur leicht festigen. Von den „nur“ 38 aufgetrieben Jungkühen erzielten 33 Tiere ohne Mängelansagen einen Durchschnittspreis von 1703 €. Eine Windeck-Tochter, gezüchtet von Deisenberger Michael aus Wielenbach, erhielt mit 1950 € den Tageshöchstpreis.

Die Jungkuh hatte mit 30,5 kg Tagesgemelk und sehr ansprechendem Exterieur etliche Kaufinteressenten. Deutlich weniger erlöst wurde für Jungkühe mit Mängelansagen. Hier lag der durchschnittliche Preis bei 1296 €.

Der nächste Zuchtviehmarkt in Weilheim findet am Donnerstag, den 17. Mai 2018, statt.

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