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Fleischnutzung: Bestes Fleisch aus luftiger Höhe

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Max Riesberg, Wochenblatt
am
23.10.2017

Familie Hartl aus Saalfelden im Salzburger Land hält eine der stattlichsten Mutterkuhherden Österreichs. Das Besondere ist, dass die Tiere den Sommer auf der Alm bei Saalbach-Hinterglemm verbringen – Sommerfrische, die den Kühen sichtlich gut tut.

Adrenalin, Highspeed und knapp eine Minute und 50 Sekunden steil bergab – dort, wo im Februar 2015 das österreichische Ski-Ass Matthias Mayer mit Bestzeiten sowohl die Abfahrt als auch den Super-G des Weltcups der Herren für sich entschied, da lässt es die Bundessiegerin von Ried 2013, Elvira, um einiges ruhiger angehen. Sie und ihre 79 Stallgenossinnen, die Kälber und vier Zuchtbullen verbringen hier den Sommer zwischen 1300 und 2200 Höhenmetern auf der Breitfussalm im Schwarzachergraben.

Familie Hartl aus Saalfelden am Steinernen Meer, erfolgreiche Züchter von Fleckvieh in Fleischnutzung, pflegt mit ihren vier Mutterkuhherden auf 400 ha, davon 280 ha Weide, unter anderem die Fläche der Ski-Weltcup-Abfahrt von Saalbach-Hinterglemm.

Bereits in den 1970-Jahren hat man beim Breitfussbauern begonnen, die Milchviehhaltung nach und nach auf Fleischrinderhaltung umzustellen. "Seit 1990 halten wir ausschließlich Fleckvieh und haben schon damals mit dem Aufbau einer natürlich hornlosen Herde begonnen", erzählt Betriebsleiter Martin Hartl. Er und seine Frau Sandra haben den Betrieb vor zwei Jahren übernommen. Heute helfen ihre Kinder Martin und Elisa auch schon fleißig am Hof mit. Früher waren noch Pinzgauerrinder am Betrieb beheimatet, wie für die Region ursprünglich üblich. "Doch das Fleckvieh ist für uns die wirtschaftlichere Alternative", meint Hartl.

Bildergalerie: Betrieb Hartl aus Saalfelden

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