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Im Interview: Engagement fürs Ehrenamt

Dieser Artikel ist zuerst in der Fleckvieh erschienen.

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am Donnerstag, 27.12.2018 - 08:23

Hans-Josef Landes ist neuer erster Vorsitzender des Besamungsvereines Nordschwaben, wir haben mit ihm über seine neue Aufgabe gesprochen.

Rinderzucht Fleckvieh: Was hat Sie dazu bewogen, erster Vorsitzender des Besamungsvereines Nordschwaben zu werden?

Hans-Josef Landes: Für mich war es immer interessant, die kleine Station voranzubringen und in der Besamungslandschaft zu halten. Vor 15 Jahren bin ich als Landkreisvertreter in den Ausschuss der Station gewählt worden und seit zehn Jahren bin ich Mitglied der Vorstandschaft. Mein Vorgänger Helmut Schürer hat mich schon länger gezielt auf dieses Amt vorbereitet. Ich war schon in viele Aufgaben eingebunden und kannte die Mitarbeiter, die Abläufe und die wirtschaftliche Situation, für mich hat sich deshalb gar nicht viel verändert.

Fleckvieh: Was sind ihre größten Anliegen?

Landes: Ich will die Station wirtschaftlich und züchterisch interessant erhalten. Die Betriebswirtschaft war schon immer mein Steckenpferd und in die Zucht konnte ich mich durch die Hilfe von Helmut Schürer gut einarbeiten. Zudem möchte ich unseren Mitarbeitern ein gewisses 'Wir-Gefühl' geben und die Nähe zu unseren Kunden stärken.

Fleckvieh: Wo sehen sie die größten Herausforderungen?

Landes: Wir haben, wie alle anderen Besamungsstationen auch, mit sinkenden Erstbesamungen zu kämpfen. Die Zukunft sehe ich ganz klar in der Genomik und in diesem Bereich sind wir auch schon gut vorangekommen. Prägend für die Station war hier sicherlich der Kauf des Bullen Everest.

Fleckvieh: Wie kriegen Sie den Betrieb und Ihr Ehrenamt unter einen Hut?

Landes: Sowohl meine Frau als auch mein Sohn sind ebenfalls ehrenamtlich tätig und haben deshalb auch großes Verständnis, wir halten uns gegenseitig den Rücken frei. Unser Betrieb ist so aufgestellt, dass jeder die Arbeit der anderen mit erledigen kann. Wenn mein Sohn Kilian mit der HLS nächstes Jahr fertig ist und dann komplett im Betrieb tätig ist, wird es sicherlich einfacher.

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Die Reportage über den Betrieb Landes gibt es in Heft 1/2019 auf den Seiten 8 – 10.