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Management: Gentechnikfrei muss nicht teuer sein

Johann Mederer, AELF Roth
am
20.10.2016

Durch die Programme einiger Molkereien stellt sich für viele Milcherzeuger die Frage, ob sie ihren Kühen zukünftig eine gentechnikfreie Ration vorlegen sollen.

fleckvieh im stall

Hochwertige Gras-, Kleegras- oder Luzernesilagen stellen die Eiweißversorgung der Milchkuh überwiegend sicher. Daher ist der Bereitung dieser Silagen größte Sorgfalt zu widmen. Weiterhin benötigt die Milchkuh zusätzlich Eiweiß und Energie über Kraftfutter. Bisher wurde dieser Bedarf vorwiegend mit Sojaextraktionsschrot gedeckt. Aber neuere Untersuchungen und viele Beispiele aus der Praxis belegen, dass Sojaextraktionsschrot komplett und ohne Leistungseinbußen durch andere, heimische Eiweißfuttermittel ersetzt werden kann. Und das auch bei Milchkühen mit sehr hohen Leistungen. Denn ein hoher Anteil des Eiweißbedarfs wird bereits durch das Grundfutter gedeckt. Die effiziente Grundfutternutzung und -gewinnung ist daher von besonderer Bedeutung. Wir zeigen, wie so eine Ration aussehen kann.
 

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