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Management: O'zapft is

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Christine Endres, Fleckvieh
am
25.08.2016

Rohmlich neben dem Stall in einem Automaten verkaufen, das Konzept der so genannten Milchtankstellen ist denkbar einfach.

Die Milch selbst vermarkten, einen höheren Erlös bekommen und das mit relativ wenig Aufwand – das kann man mit einem Milchautomaten. Auf den ersten Blick sieht das ziemlich einfach aus: Der Automat steht am Hof, wird mit Rohmilch befüllt und die Kunden bedienen sich selbst. Doch ganz so einfach ist es nicht, es gibt, je nach dem, in welchem Land man ist, einiges zu beachten. Laut der Hygieneverordung für tierische Lebensmittel (Tier-LMVH) ist die Abgabe von Rohmilch in Deutschland verboten, jedoch mit einigen Ausnahmen. Der Hintergrund zu diesen strengen Vorschriften: Da Rohmilch nach der Gewinnung lediglich gefiltert und gekühlt wird und keine Wärmebehandlung stattfindet, besteht ein gewisses Gesundheitsrisiko. Krankheitserreger wie EHEC-Bakterien, Campylobacter, Salmonellen, Brucellosen, Mykobakterien, Staphylococcus aureus oder Listerien können in der Rohmilch enthalten sein.

 

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