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Tiervermarktung

890 Kälber am Ansbacher Markt aufgetrieben

Claudia Adamec, Fleckvieh
am
23.11.2018

Ein Wendlinger-Zuchtbullenkalb aus gezielter Paarung erzielte mit 1000 € das höchste Gebot des Kälbermarktes Ende November in Ansbach. Drei weitere Zuchtbullenkälber der Väter Ben, Herzblut und Versace erlösten ebenfalls Spitzenpreise mit 900 € und darüber. Im Mittel waren die 18 verkauften Bullenkälber zur Zucht 105 kg schwer und erreichten einen Durchschnittspreis von 762 € inkl. MwSt.

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Bei einem ansprechend großen Angebot von 63 Kuhkälbern zur Zucht konnten sie ihren Durchschnittspreis mit 302 € inkl. MwSt. leicht steigern.

Zurückgehende Schlachtbullenpreise und ein großes Angebot an Bullenkälber im gesamten Fleckviehbereich sowie knappe Futterbestände in den Fresser- und Bullenbeständen führten zu zurückgehenden Preisen. Hauptsächlich ältere Kälbern bekamen dies deutlich zu spüren. Im Vergleich zu Händlerpreisen fiel ein Rückgang von 20 ct/kg noch moderat aus. In Zukunft wird es wichtig sein, dass alle Kälber enthornt und möglichst nicht über ein Alter von sieben Wochen angeboten werden. Im Durchschnitt erreichten die 781 angebotenen Bullenkälber zur Mast (Lebendgewicht von 90 kg) einen Kilopreis von 5,24 € inkl. MwSt. Die jungen Kälber im Alter von 30 bis 40 Tagen wurden mit einem Kilopreis von 5,57 € inkl. MwSt. wieder überdurchschnittlich bezahlt. Der rechnerische Orientierungspreis für das 80-Kilo-Kalb liegt bei 5,50 € inkl. MwSt.

Mit einem Kilopreis von 2,51 € inkl. MwSt. blieben die 29 verkauften Kuhkälber zur Weitermast preisstabil. Das 82 kg schwere Durchschnittskalb erreichte einen Versteigerungspreis von 207 € inkl. MwSt.

Der nächste Kälbermarkt in Ansbach ist am 5. Dezember 2018.

Mit Material von RZV Ansbach
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