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Tiervermarktung

Kühe sind gefragt am Schwandorfer Zuchtviehmarkt

Rinderzuchtverband Oberpfalz w. V.
am
14.11.2018

Die Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz am 7. November 2018 war geprägt von einem großen Angebot an weiblichen Zuchtkälbern. Nach wie vor sind hier die zu erlösenden Preise unbefriedigend. Bei den weiblichen Großtieren war die Zahl der aufgetriebenen Tiere diesmal zwar etwas höher, reichten aber zur Deckung der Nachfrage nicht aus. Die Erlöse zogen deshalb gegenüber der Oktober-Auktion etwas an.

Qualität bei den Jungbullen

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Bei den Zuchtbullen wurden diesmal 13 hoffnungsvolle Jungbullen mit durchwegs sehr guter Qualität angeboten. An die Spitze stellte die Körkommission einen gut entwickelten natürlich hornlosen Vesuv-Sohn. Dieser Bulle wurde zum Prüfeinsatz von der Bayern-Genetik erworben.

Ein reinerbig natürlich hornloser Manolo-Sohn sowie zwei weitere Jungbullen aus dem Anpaarungsprogramm wurden zum Prüfeinsatz an den Besamungsverein Neustadt an der Aisch überstellt. In den Natursprung konnte weitere drei sehr gut entwickelte Bullen verkauft werden.

Zu Geringes Angebot für hohe Nachfrage bei den (Jung-)Kühen

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Mit 62 aufgetriebenen frischmelkenden Jungkühen sowie vier Kühen mit mehreren Kalbungen und drei Kalbinnen war die Auktion mit weiblichen Großtieren auch diesmal leider nur knapp beschickt. Die angebotenen Tiere überzeugten durchwegs mit guter Qualität und hoher Milchleistung. Von Beginn weg entwickelte sich eine lebhafte Versteigerung.

Gefragt waren vor allem laufstallgewohnte Tiere mit guter Euteranlage. Sehr hohe Preisangebote waren jedoch selten. Bis auf eine Ausnahme fanden alle Tiere bei flottem Versteigerungsverlauf rasch ihre neuen Besitzer. Wegen des zu geringen Angebots mussten aber einige Kaufinteressenten die Heimreise ohne Tiere antreten. Am Schluss der Auktion errechnete sich bei den Jungkühen ein Durchschnittserlös von netto 1726 €, der geringfügig hoher las als bei der Oktober-Auktion. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung der Jungkühe lag diesmal bei 28,5 kg.

Gefragt sind Kälber mit guter Entwicklung

Ein großes Angebot war auch diesmal bei den weiblichen Zuchtkälbern mit 123 aufgetriebenen Tieren zu verzeichnen. Ausnahmslos alle angebotenen weiblichen Zuchtkälber konnten abgesetzt werden. Die Nachfrage war auch diesmal eher verhalten. Am Schluss der Versteigerung errechnete sich mit 261 €/Kalb ein Durchschnittspreis, der nochmals etwas niedriger lag als bei der letzten Auktion. Gefragt waren Tiere mit guter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen.

Die Versteigerung der männlichen Nutzkälber war geprägt von guter Nachfrage bei gleichbleibenden Preisen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 90 kg wurde ein Erlös von durchschnittlich 436 € erzielt.

Der nächste Zuchtviehmarkt findet am Mittwoch, 5. Dezember 2018, statt. Die Termine der Nutzkälbermärkte in Schwandorf sind montags:

  • 19. November
  • 03. Dezember
  • 17. Dezember
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