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Gebietsschau in Südtirol

Manuap, Vanadin, Hupsol und Rotberg stellen Siegertiere

Kühe mit zwei Abkalbungen bei der Gebietsschau 2019
Ariane Haubner, Rinderzucht
Ariane Haubner, Fleckvieh
am
06.05.2019

Traditionell am ersten Samstag im Mai findet in Südtirol die Gebietsschau der Rasse Fleckvieh statt. Mit 65 ausgestellten Fleckviehtieren in diesem Jahr eine eher etwas kleinerer Schau, mit dennoch hoher Tierqualität.

Finale der trächtigen Kalbinnen

Mit einem Paukenschlag eröffnete die diesjährige Gebietsschau Unterpustertal-Gadertal, die  am Samstag, den 4.Mai, in der Versteigerungshalle in St. Lorenzen statt fand. Neben einer Sertoli-Tochter von Egon Gasser, Unterbärnthal, qualifizierte sich ausgerechnet die diesjährige Verlosungskalbin Babsi, eine Rotberg-Tochter aus Sampo vom Betrieb Schraffl in St. Georgen, fürs Finale der trächtigen Kalbinnen und gewann dieses auch. Kein Wunder, dass der Losverkauf auf Hochtouren lief, wollte doch nahezu jeder diese schöne, korrekte Kalbin mit nach Hause nehmen.

Als Preisrichter war nach 2017 erneut Hubert Schönenberger aus Baden-Württemberg im Einsatz und wurde bei den Jungkühen gleich mit einer starken Auftaktgruppe konfrontiert.

Manuap-Jungkuh siegt

Champion jung der Gebietsschau 2019

Bei den Erstkalbskühen waren vier Gruppen zu rangieren, das heißt im Finale standen am Schluss acht Kühe. Darunter drei Töchter des Bullen Manuap, zwei davon waren Gruppensiegerinnen. Manuap ist ein Sohn der bekannten Bullenmutter Jana (V: Ruap) von Stefan Föttinger, die auch Mutter der Bullen Wiscona und Dell ist.

Champion wurde am Ende die Manuap-Tochter Zensi (MV: Rotax) von Manfred Gräber aus Stefansdorf vor der bereits in der Gruppe schon 1b-platzierten Manuap-Tochter Bigi (MV: Stinzl) von Michael Treyer aus St. Georgen. Weitere Gruppensiege gingen an Töchter von Vulkan und Informant.

Champion mittel und Champion alt

Gesamtsiegerkuh mittel der Gebietsschau 2019.

Der Champion der mittleren Kuhklassen wurde aus den Gruppen der Zweit-, Dritt- und Viertkalbskühe ermittelt. Im Endring standen körperhafte Kühe mit besten Eutern und Fundamenten. Die Väter der Gruppensiegerinnen waren zweimal Raffzahn, Vanadin und Reumut. Am Ende siegte die lange, euterstarke Vanadin-Tochter Valencia (MV: Zapfhahn) vom Betrieb Johann und Daniel Hofer aus Stefansdorf. Reservesiegerin wurde die Raffzahn-Tochter Mona von Paul Leitner aus Terenten.

Einen Doppelerfolg gab es für Hupsol-Tochter Ronda von Erich Kronbichler aus Reischach. Die Fünftkalbskuh holte sich zunächst den Titel Euterchampion und am Ende machte sie Schönenberger auch noch zur Gesamtsiegerin alt.

 

Bambini und Sprinzen

Siegerkuh alt: Huspol-Tochter Ronda

Reservesieger alt wurde die Romario-Tochter Zotte von Manfred Gräber aus Stefansdorf. Den Reservesieg in der Euterauswahl holte sich die Reumut-Tochter Golde von Robert Ausserhofer aus Aufhofen.

Abgerundet wurde der Wettbewerb mit einem Bambiniwettbewerb, bei dem die kleinen Nachwuchszüchter mit Feuereifer ihre Kälber präsentierten. Natürlich durften auch die Pustertaler Sprinzen nicht fehlen. Die typvollen Kühe mit ihren wüchsigen Kälbern waren eine wahre Augenweide.

 

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