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Tiervermarktung

Qualität bei Kühen gefragt, verhaltene Kälberpreise in Schwandorf

am Donnerstag, 13.02.2020 - 11:25

Bei der Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz Anfang Februar waren Kühe und Jungkühe mit bester Qualität gefragt und erzielten gute Erlöse. Bei der Auktion für weibliche Zuchtkälber war dagegen die Nachfrage eher verhalten mit stagnierenden Preisen.

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Neun meist sehr gut entwickelte Jungbullen wurden der Körkommission vorgestellt. Leider erfüllte kein einziger der vorgestellten Bullen die hohen Anforderungen für den Einsatz in der Besamung. Die Körkommission stelle einen hervorragend entwickelten reinerbig hornlosen Maliniwini-Sohn an die Spitze. Dieser und zwei weitere Bullen konnten für den Einsatz im Natursprung abgesetzt werden.

Die Auktion der weiblichen Großtiere war diesmal mit 71 frischmelkenden Jungkühen, vier Kühen mit mehr als einer Kalbungen und einer Kalbin beschickt. Die angebotenen Tiere überzeugten meist mit guter bis hervorragender Qualität. Bereits von Beginn der Versteigerung an war absehbar, dass Spitzentiere diesmal besonders gefragt waren. Die Käufer legten größten Wert auf die funktionalen Merkmale der Tiere und die Gebote erfolgten sehr qualitätsbezogen. Bei mehr als 10 % der angebotenen Kühe und Jungkühe standen folglich Zuschlagspreise von 2000 € oder mehr auf der Anzeigetafel. Bis auf einige Tiere mit Mängeln konnten alle weiblichen Tiere bei zufriedenstellenden Erlösen verkauft werden. Mehrere Kaufinteressenten, die auf niedrigere Preise gehofft hatten, mussten die Heimreise ohne Tiere antreten. Am Ende der Auktion errechnete sich bei den Jungkühen mit 1639 € ein Durchschnittspreis, der um 26 € über dem Erlös der Januar-Auktion lag. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung der verkauften Jungkühe lag diesmal bei sehr hohen 30,3 kg.

Zuchtkälber

Mit 115 Tieren war die Auktion der weiblichen Zuchtkälber wieder gut beschickt. Die angebotenen Kälber überzeugten meist mit guter Entwicklung. Leider war diesmal die Nachfrage eher etwas verhalten. Trotzdem konnten nahezu alle Kälber verkauft werden. Schwache Kälber waren aber erst nach Preisnachlässen abzusetzen. Der durchschnittliche Erlös je Kalb gab gegenüber der Auktion im Januar nochmals um 28 € nach. Besonders gefragt waren Tiere mit guter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen.

Die Versteigerung der männlichen Nutzkälber war geprägt von einer etwas verbesserten Nachfrage. Bei einem Durchschnittsgewicht von 90 kg wurde ein Erlös von 4,79 € (inkl. MwSt.) je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 390 € (ohne MwSt.) anlegen.

Der nächste Zuchtviehmarkt findet in Schwandorf am 4. März 2020 statt. Termine der nächsten Nutzkälbermärkte sind jeweils montags:

  • 17. Februar 2020
  • 02. März 2020
  • 23. März 2020