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Tiervermarktung

Zuchtrindermarkt Ried: Der Regen kam zur rechten Zeit

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Dr. Josef Miesenberger, EZG Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel
am
09.05.2019

Für die Zuchtrinderversteigerung am 30. April in Ried kam der Regen zur rechten Zeit. Die Versteigerung war am ersten Regentag im April gut besucht.

Zuchtviehmarkt: Weibliche Tiere waren nachgefragt

Das Angebot bei den Zuchtstieren war größer als die Nachfrage. Dies führte dazu, dass etliche Stiere kein Angebot erhielten. Den Höchstpreis von 2200 € erzielte ein genetisch mischerbig hornloser Maximum-Sohn vom Betrieb Huemer aus St. Georgen im Attergau.

Das Angebot bei den Erstlingskühen war größer als zuletzt. Vor allem die Kühe der Preisklasse I waren sehr gut nachgefragt. Der Durchschnittspreis verbesserte sich im Vergleich zur letzten Versteigerung deutlich. Kühe schwächerer Qualität erhielten kein Angebot. Den Höchstpreis erzielte eine leistungsstarke Waltz-Tochter vom Betrieb Mittermayr aus Andorf.

Bei den trächtigen Kalbinnen konnte der Durchschnittspreis der letzten Versteigerung nicht erreicht werden. Es wurden 157 Kalbinnen verkauft – so viele, wie schon längere Zeit nicht mehr. Einige Kalbinnen wurden zu den gebotenen Preisen nicht abgegeben.

Besser als zuletzt nachgefragt waren die weiblichen Zuchtkälber. Vor allem die Verkäufer von Kälbern über 120 kg konnten sich über deutliche Preisverbesserungen im Vergleich zur letzten Versteigerung freuen. Einen außergewöhnlichen Preis von 2760 € erzielte der Betrieb Sallaberger-Greinöcker aus St. Marienkirchen an der Polsenz für ein genetisch mischerbig-hornloses Votary-Kalb aus einer hervorragenden Mahango-Tochter.

Sehr positiv auf den Marktverlauf wirkten sich Ankäufe für den Export in die Schweiz und nach Armenien durch die Genetic Austria aus. Den Höchstpreis erzielte eine Impression-Tochter von einer extrem leistungsstarken Dauerleitungskuh vom Betrieb Obermaier aus Atzbach.

Der nächste Zuchtrindermarkt findet am 4. Juni statt.

Wechsel: Dr. Josef Stöger ist neuer Amtstierarzt

Amtstierarzt Dr. Heinrich Breuer geht nach 21-jähriger Tätigkeit im Bezirk Ried in Pension. Neuer Amtstierarzt, und somit auch zuständig für die veterinäre Betreuung der Zuchtrinderversteigerungen und Nutzkälbermärkte in Ried, ist Dr. Josef Stöger.

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