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Betrieb Wetterstetter: Fit für die Zukunft

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Kuhstall der Familie Wetterstetter
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Ariane Haubner, Fleckvieh
am
24.08.2018

Hell und luftig ist er, der neue Kuhstall der Familie Wetterstetter in Holling in Landkreis Mühldorf am Inn. Ziemlich genau zwei Jahre arbeitet und melkt sie bereits in dem neuen Stallkomplex mit Melkhaus und Melkkarussell. Doch die betriebliche Entwicklung ist noch längst nicht abgeschlossen. Derzeit ist die Fütterung im Visier von Vater und Sohn Wetterstetter und auch bei den Kälbern soll sich noch etwas tun.

Familie Wetterstetter aus Holling

Doch von Anfang an: 1975 hat Josef Wetterstetter den Betrieb von seinem Vater mit zehn Kühen übernommen, 1980 erfolgte der Ausbau auf 30 Kühe in Anbindehaltung. So ging es dann bis ins Jahr 2014. Da hatte die Familie dann die Genehmigung für den Bau eines neuen Laufstalles in der Tasche. Los ging es mit dem Fahrsilo und einer neuen Güllegrube. Im nächsten Schritt wurde im Juni 2015 mit dem Stallbau begonnen. Während dieser Zeit wurde das Jungvieh auf zwei Betriebe ausgelagert, aber selber versorgt. Die Familie wollte ohne den Zukauf von Jungkühen auskommen, lediglich einige Zuchtkälber wurden gekauft. »Uns ist immer lieber, wenn die Tier bei uns aufwachsen, damit sie später widerstandsfähiger gegen die im Betrieb vorherrschenden Keime sind«, erklärt Josef Wetterstetter sen. das Vorgehen.  

 

Der neue Stall

Melkkarussell

Im März 2016 bezogen die ersten trächtigen Kalbinnen den neuen Stall. Da das Melkkarussell noch nicht einsatzbereit war, wurden die ersten abgekalbten Jungkühe noch mit Kannen im neuen Stall gemolken. Auch die abgekalbten Tiere auf den Nachbarbetrieben wurden separat gemolken, bis dann der endgültige Einzug im Juni 2016 über die Bühne ging. »Mit unseren Kühen aus dem Anbindestall und den abgekalbten Tieren von den Nachbarbetrieben war der neue Stall dann sofort voll«, fasst Wetterstetter jun. die turbulente Zeit schmunzelnd zusammen.
Zwei Jahre später hat sich im neuen Stall längst alles eingespielt, Vater und Sohn sind zufrieden. »Wir hatten klare Vorstellungen, was wir wollen, und haben es mit diesem Stallsystem realisieren können. Tiefboxen waren uns wegen des Kuhkomforts wichtig und wer gut gepflegte Hochboxen haben will, muss wahrscheinlich fast genauso viel Zeit investieren«, dessen ist sich Wetterstetter jun. sicher...

Mehr lesen sie in der aktuellen Ausgabe der Rinderzucht Fleckvieh.

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