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Recht

EEG 2017: Das ändert sich für Biogasanlagenbetreiber

Biogasanlage mit Radlader
Symbolbild © ah/agrarfoto.com
von , am
02.01.2017

Ab dem 1. Januar 2017 gilt das geänderte Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG). Die Vergütung des erneuerbaren Stroms wird dann über Ausschreibungen geregelt. Dies gilt auch für Biogasanlagen.

Die Ausschreibungen gelten nicht nur für neue Biogasanlagen. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich auch Betreiber bestehender Anlagen für eine zehn Jahre dauernde Anschlussförderung bewerben. Gemäß dem neuen EEG ist in den Jahren 2017 bis 2019 ein Ausschreibungsvolumen von je 150 Megawatt (MW) vorgesehen und von 2020 bis 2022 eine Zubau-Menge von 200 MW. Gülle-Kleinanlagen bis 75 KW sind vom Ausschreibungsverfahren ausgenommen. Grundlage ist das  Gesetz zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien.

EEG: Voraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungen

Die jetzt festgelegte Ausschreibungsmenge von insgesamt 1050 MW für die nächsten sechs Jahre bezieht sich sowohl auf Neubauten als auch auf die Anschlussförderung von bestehenden Anlagen. Da während der EEG-Anfangsjahre von 2000 bis 2004 ohnehin nur kleine Anlagen gebaut wurden, die erst später mit einem neuen Inbetriebnahme-Zeitpunkt erweitert wurden, fallen nur wenige Biogasanlagen aus der EEG Vergütung heraus.

Die Teilnahme von Bestandsanlagen an Ausschreibungen ist aber laut Gesetz an einige Voraussetzungen geknüpft. So dürfen nur Anlagen teilnehmen, deren Vergütungsdauer noch höchstens acht Jahre beträgt. Erhält eine Anlage von der Bundesnetzagentur den Zuschlag, muss sie innerhalb von drei Jahren in den neuen Vergütungsanspruch wechseln. Geboten wird auf den anzulegenden Wert beziehungsweise die Vergütung in Cent pro Kilowattstunde gemäß EEG.

EEG: Neuer Maisdeckel

Pro Anlage darf nur bis zu 50 Prozent Getreide und Mais eingesetzt werden. Dieser neue „Maisdeckel“ sinkt dann bis 2021 in zwei Stufen bis auf 44 Prozent. Im EEG 2014 betrug der mögliche Anteil noch 60 Prozent. Es gibt aber auch Ausnahmen vom Ausschreibungsverfahren. So sollen bestimmte Anlagen weiterhin eine Festvergütung nach der bisherigen EEG-Systematik bekommen. So werden im neuen Gesetz die Sondervergütungsklassen für die Vergärung von Bioabfällen mit anschließender Kompostierung sowie für Gülle-Kleinanlagen bis 75 KW aus dem EEG 2014 übernommen.

Mit Material von aid

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John Deere 6195R: Motor: John Deere PowerTech PSS, 6 Zylinder, mit 186 PS bei 2.100 U/min. Getriebe: 20x20 Gänge in 4 Lastschaltstufen. Hydraulik: Heckhubwerk max. 8,5 t, Fronthubwerk max. 4 t, serienmäßig 3 Steuergeräte. © Werkbild
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Valtra T-Serie: Die T-Serie von Vatral geht von 155 bis 250 PS. Motor: AGCO Power 74 AWF-4V-Motor, 6 Zylinder, mit 196 PS bei 2.100 U/min. Getriebe: stufenlos bis 40 km/h. Hydraulik: Heckhubwerk max. 9,5 t, Fronthubwerk max. 5,1 t, serienmäßig 2 Steuergeräte. © Werkbild
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Valtra T-Serie: In der Reihe Puma CVX von Case IH gibt es insgesamt sieben Modelle von 150 bis 240 PS. Der Case IH Puma CVX 200 Hi-eSCR bietet u. a.: Motor: FPT-6 Zylinder-Motor, mit 200 PS bei 2.200 U/min. Getriebe: stufenlos bis 50 km/h. Hydraulik: Heckhubwerk max. 10,4 t, Fronthubwerk max. 3,8 t, serienmäßig 3 Steuergeräte. © Werkbild
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Deutz-Fahr Serie 6: Die neue Serie 6 von Deutz-Fahr bietet 12 Modelle von 156 PS bis 226 PS. Deutz 6.1 EU Stufe IV (Tier4 Final) Motor. Powershift, RCShift (vollautomatisches Schalten). TTV - drei Getriebemodelle. 40 oder 50 km/h Höchstgeschwindigkeit bei Super-Eco Motordrehzahl. © Werkbilder
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Massey Ferguson MF 7700: Massey Ferguson deckt mit seiner Reihe MF 7700 den Bereich zwischen 165 und 280 PS ab. Der MF 7722 Dyna-6 bringt unter anderem folgendes mit:Motor: AGCO Power-6-Zylinder-Motor, mit 200 PS bei 2.100 U/min. Getriebe: 24x24 Gänge in 6 Lastschaltstufen. Hydraulik: Heckhubwerk max. 9,3 t, Fronthubwerk max. 4,0 t, serienmäßig 3 Steuergeräte. © Werkbilder
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New Holland T7: Mit den vier T7-Modelle T7.230 - T7.270 wächst die T7 Reihe von New Holland auf insgesamt zehn Modelle an. Im T7.245 SideWinder II stecken u.a.: Nennleistung: 200 PS. Getriebe: Auto Command-Stufenlosgetriebe bzw. Power Command-Getriebe 18 x 6 / 28 x 12. max. Hubkraft: 10,5 t. © Werkbild
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Steyr 6200 CVT ecotech: Insgesamt sieben Modelle mit einem Leistungsspektrum von 150 bis 270 PS stehen bei der Reihe CVT von Steyr zur Auswahl. Der Steyr 6200 CVT Hi-eSCR bringt u.a. folgendes mit: Motor: FPT-6 Zylinder-Motor, mit 200 PS bei 2.200 U/min. Getriebe: stufenlos bis 50 km/h. Hydraulik: Heckhubwerk max. 10,5 t, Fronthubwerk max. 3,8 t, serienmäßig 3 Steuergeräte.   © Werkbild
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Claas Axion 870 bis 800: In der Reihe sind FPT-Motoren, ein voll lastschaltbares Hexashift Getriebe mit Hexactiv Schaltautomatik oder stufenloses Cmatic Getriebe zu finden. Der Axion 810 CMATIC bringt beispielsweise 205 PS bei 2.150 U/min mit. Heckhubwerk max. 9,4 t, Fronthubwerk max. 5,9 t, serienmäßig 3 Steuergeräte. © Werkbild
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