Photovoltaik Preise für Solarmodule sinken weiter

Solarpark Meyenburg in Brandenburg © obs/E.ON Energie Deutschland GmbH/IBC Solar Bild vergrößern
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Die Preise für kristalline Solarmodule sinken und sinken. Seit Anfang 2016 gingen sie zwischen 12 und 20 Prozent zurück und in den ersten beiden Monaten dieses Jahres um bis zu 3,5 Prozent.

Gute Nachrichten für Bauherren von Solaranlagen. Die Preise für kristalline Photovoltaikmodule kennen nur eine Richtung: nach unten. Je nachdem aus welchem Land die Module stammen, verläuft dieser Trend jedoch unterschiedlich schnell, berichtet die Modulhandelsplattform pvXchange. Am deutlichsten ging demnach der Preis für kristalline Solarmodule aus Deutschland zurück. Seit Januar 2016 sanken sie hier um 20,34 Prozent (%). Module aus Südostasien und Taiwan wurden um 18,75 % billiger, jene aus Japan und Korea um 16,67 % und die aus China um 12,50 %.

    Preisrückgang für PV-Module hat sich verlangsamt

    In den ersten beiden Monaten des Jahres 2017 hat sich dieser Trend zwar verlangsamt, er hält jedoch immer noch an. So gaben die Preise für deutsche Module seither um 2,08 % nach, für südostastiatische und taiwanesische um 2,50 % und für japanische und koreanische um 3,51 %. Lediglich chinesische Module blieben preislich konstant.

      Die Preise für kristalline Solarmodule in Euro/Wp Ende im Februar 2017:

      • Deutschland: 0,47 Euro/Wp
      • Japan, Korea: 0,55 Euro/Wp
      • China: 0,49 Euro/Wp
      • Südostasien, Taiwan: 0,39 Euro/Wp