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Erneuerbare Energien

Minisolaranlagen: Solarenergie für den Hausgebrauch

Dieser Artikel ist zuerst in der Joule erschienen.

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Solaranlage Balkon zwei Personen
© simon.energy
von , am
18.04.2017

Eine Solaranlage zuhause selbst montieren und dann direkt in die Steckdose stecken? Minisolaranlagen machen‘s möglich. Sie sind erschwinglich und werden von vielen Herstellern angeboten.

Solaranlage Garten
Hersteller - hier miniJOULE - werben damit, dass ihre Anlagen fast überall aufgebaut werden können. Sei es der Balkon, das Garagendach oder der Garten. © minijoule.de

Mini-PV- oder Plug in-Anlagen, Guerilla-PV, Plug&save oder Mikro-PV – so werden die kleinen Solaranlagen genannt mit denen Strom ganz einfach durch erneuerbare Energie produziert werden kann. Die günstigsten Modelle inklusive Modul, Wechselrichter und Anschlussmöglichkeit an das heimische Netz gibt es schon ab 400€. Die 195-Watt-Module können selbst montiert werden und passen, mit ihren in der Regel 1,3 m2 Fläche, sogar auf den Balkon. Zu der Anlage gehört zusätzlich dazu ein normgerechter Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und einen VDE-konformen Netz- und Anlagenschutz enthalten sollte. Der Strom wird nicht in das Gesamtnetz eingespeist, sondern verringert den eigenen Verbrauch, also die Abnahme aus dem Stromnetz. So können pro Jahr um die 50 € pro Anlage eingespart werden.

Netzbetreiber unterstreichen die rechtlichen Bedenken

Trotz der genannten Vorteile gibt es auch rechtliche Bedenken – vor allem seitens der Netzbetreiber. In den letzten Jahren erfreuten sich die Minisolaranlagen aber solcher Beliebtheit, dass die Betreiber ihr Verhalten etwas geändert haben. Die Stromeinspeisung ist also grundsätzlich möglich, es müssen jedoch Auflagen beachtet werden. Unter anderem gelten dieselben Vorschriften wie bei normalen Photovoltaikanlagen.  

Neuer Energiespeicher von Solarwatt

Geschäftsführer Detlef Neuhaus der Firma SOLARWATT
Geschäftsführer Detlef Neuhaus präsentiert das neue Produkt der Firma Solarwatt in Berlin. Die App zur Systemsteuerung und eine gigantische Version des Batteriemoduls sind im Hintergrund sehen. © Werkfoto
Speichersystem MyReserve Matrix
Das Produkt besteht aus nur zwei Komponenten: dem Batteriemodul (MyReserve Pack) und der Leistungselektronik (MyReserve Command Modul). Je nach Bedarf kann ein Command System mit bis zu fünf Batterien kombiniert und dann beliebig vervielfacht werden und lässt sich so genau an den Bedarf des Verbrauchers anpassen. Im Bild: Das Speichersystem MyReserve Matrix mit fünf Command Einheiten, ist jeweils mit fünf Batterie-Modulen verbunden. © Werkfoto
 Speichersystem MyReserve Matrix
Das Speichersystem MyReserve Matrix mit einer Command Einheit und zwei Batterie-Modulen. © Werkfoto
 Herstellung eines MyReserve Batteriespeicheichers
Das Speichersystem MyReserve Matrix  kann an verschiedensten Stellen Innen und Außen befestigt werden. © Werkfoto
Herstellung eines MyReserve Batteriespeicheichers
Die Herstellung eines MyReserve Batteriespeicheichers. Am Ende seiner Lebenszeit lässt sich das Produkt wieder komplett in seine Einzelteile zerlegen. MyReserve Matrix lässt sich zum Beispiel komplett in ihre Einzelteile zerlegen und setzt so die Voraussetzungen für einen reibungslosen Recyclingprozess. Die Technologie ist kompatibel mit allen gängigen PV-Anlagen, aber auch andere Energieerzeuger sollen an das Gerät problemlos angeschlossen werden können. © Werkfoto
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