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Windräder

Unfälle sind selten

Umgestürztes Windrad in Neu Wulmstorf
Umgestürztes Windrad bei Hamburg © Stadtreinigung Hamburg
von , am
06.01.2017

Auch nach den Havarien der vergangenen Wochen gehören Windkraftanlagen in Deutschland zu den sichersten Bauwerken in der vom Menschen geprägten Landschaft.

Windräder sind sicher

Der Bundesverband Windenergie (www.wind-energie.de) weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass trotz der aktuellen, zufälligen Häufung Unfälle mit Windrädern selten sind. Anfang des Jahres war bei Hamburg ein knapp 100 Meter hohes Windrad umgestürzt, in Mecklenburg-Vorpommern brach  der Flügel eines Windkraftrads ab. Ende 2016 knickte in Sachsen  ein 95 Meter hohes Windrad ein, ein weiterer Turm stürzte in Mecklenburg-Vorpommern um.

Dennoch betont der BWE: Unter den 26.560 Windkraftanlagen werden jährlich sehr wenige Schadensfälle registiert, die mehr oder weniger mit einem Totalverlust der Anlage verbunden sind. In jedem Fall untersuchen Gutachter  im Auftrag der Betreiber und von Versicherungen das Vorkommnis. Werden dabei einzelne Bauteile als ursächlich erkannt, werden diese in nachfolgenden Wartungen in sämtlichen baugleichen Anlagen überprüft. Auch die niedrigen Versicherungsprämien für Haftpflicht (rund 60 Euro im Jahr) und die Tatsache, dass die Versicherung für Maschinenbruch- und Ertragsausfallversicherung in der Regel in die Service- bzw. Wartungsverträge einkalkuliert sind, weisen darauf hin, dass die Schadenquoten absolut gering sind. Abstände zu Wohnbebauungen und Straßen gewährleisten größtmöglichen Schutz.

 

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