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Herbststurm Sebastian

Zuviel Wind für die Husum Wind

Eingangsbereich der Husum Wind
© Catrin Hahn
von , am
14.09.2017

Die Husum Wind geht an ihrem dritten Messetag wie geplant weiter, nachdem am Mittwoch die Leichtbauhallen 1 bis 4 wegen des Sturmtiefs Sebastian geräumt werden mussten. Alle Austeller können ihre Produkte und Innovationen präsentieren, auch das Kongressprogramm wird fortgesetzt.

Husum Wind wegen Wind geschlossen

Der Deutsche Wetterdienst hatte langfristig vor dem Sturm mit Orkanböen bis zu 120 km/h (Windstärke 12) gewarnt. Zur Vorbereitung wurden die Leichtbauhallen verstärkt und eine eventuelle Räumung vorbereitet. Nach starken Windböen ab Mittwoch Mittag entschied sich die Messeleitung zur Schließung der Leichtbauhallen. Sturmtief Sebastian hatte selbst für das winderfahrene Norddeutschland ungewöhnliche Wetterbedingungen mitgebracht. Laut DWD kam es zu Windgeschwindigkeiten bis zu 140 km/h.
 
 Ein kurzec Videostatement von Ministerpräsiden Günther finden Sie hier.

Eindrücke von der Husum Wind 2017

Daniel Günther
Schleswig-Holsteins neuer Ministerpräsident Günther (CDU) gab ein klares Statement zur Windenergie  ab. In Schleswig-Holstein hatten zuletzt, nachdem das Land über Jahrzehnte führend im Windkraftausbau war, politische und gesellschaftliche Diskussionen den Ausbau bzw. das Repowering gebremst. Günther  dazu: "Ich habe großes Interesse am Ausbau der Windenergie, sie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“ Angesprochen auf den regional auftretenden Widerstand gegen einen weiteren Ausbau in Schleswig-Holstein sagte er: „Es gab einige Verwerfungen in unserem Land, deshalb müssen wir innehalten, sortieren und uns neu besinnen. Wir wollen die Potenziale nutzen, aber wir müssen auch die Leute mitnehmen.“ © Catrin Hahn
Stand Husum GP Joule
Der Stand von GP Joule, ein innovatives Unternehmen aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Husum, das von der Anlagenplanung über Bau und Betriebsführung die gesamte Wertschöpfungskette der Erneuerbaren abdeckt. © Catrin Hahn
Wasserstoffbetriebener Bus
GP Joule bot auf der Messe Fahrten mit einem wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenbus an. Dieser aus Hamburg stammende und dort im Linienverkehr betriebene Bus wird mit Wasserstoff betankt, der aus überschüsigem Windstrom per Elektrolyse hergestellt ist.  GP Joule hat in einem Verbundprojekt „Akzeptanz durch Wertschöpfung – Wasserstoff als Bindeglied zur Kopplung des Wärme-, Strom-, Industrie- und Verkehrssektors“ die Machbarkeit einer solchen Produktion untersucht. © Catrin Hahn
BayWa r.e. Stand Husum
BayWa r.e. präsentiert in Husum das neue Produkt  Produkt WindGuide 20+. Eine große Anzahl von Windparks wird in Deutschland in den nächsten Jahren aus der Einspeisevergütung fallen. BayWa r.e. begleitet Betreiber bei der Entscheidung, wie es mit ihrem Windpark weitergeht und unterstützt bei der Erstellung von individuellen, wirtschaftlich sinnvollen Konzepten. In einer initialen Bewertung werden Lösungen für Betreiber aufgezeigt – von optimiertem Weiterbetrieb inklusive Stromvermarktung über standortspezifisches Repowering bis hin zu Rückbau und Verkauf der Altanlagen. Als Full-Service-Dienstleister ist BayWa r.e. in der Lage, alle Leistungen aus einer Hand zu liefern. © Catrin Hahn
Easy Wind Kleinwindkraftanlage
Der renommierte Hersteller für Kleinwindkraftanlagen EasyWind  bietet mit der EasyWind 6 AC eine Windkraftanlage, die parallel zum öffentlichen Netz in erster Linie die Eigenversorgung von Häusern und Betrieben mit Strom, Windkraftstoff und Wärme übernimmt, aber auch ins Netz einspeisen kann. © Catrin Hahn
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