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Wirtschaft

100.000 Milchkühe: Russland und China bauen Mega-Agrarbetrieb

© landpixel
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Eva Eckinger , agrarheute
am
08.07.2015

100.000 Hektar Land zum Futteranbau für 100.000 Kühe. Dieses Vorhaben setzen Russland und China nun als gemeinsames Projekt um.

Zwar sind nicht viele neue Molkereien in den Top 20 vertreten, trotdem hat sich in dem Ranking einiges getan. © Mühlhausen/landpixel
China hat bereits mit dem Bau dieses russisch-chinesischen Komplexes begonnen. Auf dem Betrieb sollen Interfax und Jordbruksaktuellt zufolge 100.000 Milchkühe gehalten werden. Die Kosten für das Projekt mit Namen "Chinesisch-Russischer Exemplarischer Park in der Landwirtschaft" betragen etwa 137 Millionen Euro. Entstehen soll der riesige Agrarbetrieb in der Nähe der chinesischen Stadt Mudanjiang im Südosten der Provinz Heilongjiang.

100.000 Hektar zur Futterproduktion

Die Produktion soll zur Versorgung des russischen Marktes dienen, wie Zhang Chuntszyao, Sprecher der Association of Applied Economics der Provinz Heilongjiang, gegenüber Interfax berichtet, so Jordbruksaktuellt. Hinter dem Projekt steht das chinesische Unternehmen "Zhongding Dairy Farming" sowie das russische "Severny Bur". Das Futter für die Tiere soll auf etwa 100.000 Hektar Land in China sowie Russland angebaut werden.

Weitere 200.000 Hektar: Diskussion in Russland

Im Juni pachtete das chinesische Unternehmen Huae Sinban zudem 115.000 Hektar Land in der russischen Region Transbaikalien für landwirtschaftliche Zwecke. Man erwartet, dass das Unternehmen in den kommenden 50 Jahren etwa 450 Millionen US-Dollar in das Projekt investieren wird.
 
Sollte das Ganze nach der ersten Phase 2015 bis 2018 ein Erfolg sein, so plane man weitere 200.000 Hektar russisches Land zu pachten. In Russland entstand darüber eine heftige Diskussion um die Veräußerung von Landnutzungsrechten.

Kunststoffpalisaden zur Abtrennung im Rinderstall

Der Offenfrontstall des Landwirtes Pascal Monhart in der Schweiz. © Götz
Die Palisaden sind nicht starr, sondern sie biegen sich nach vorne. © Götz
Der Landwirt schiebt das Futter mit dem Traktor zu den Tieren. © Götz
In diesen Boxen fühlen sich die Kühe offenbar wohl. © Götz
Der Landwirt hat drei Anforderungen an den Stallboden seiner Liegeboxen: weich, griffig und trocken. © Götz
In seinem Betrieb "bleibt keine Kuh mit dem Halsband hängen", sagt der Landwirt. © Götz
Die Liegeboxenabtrennungen sind aus Kunststoff. © Götz
Fädelt sich ein Halsband in eine Palisade ein, fädelt es sich beim Heben des Kopfes wieder aus. Bei Halsbügeln ist das nicht immer möglich. © Götz
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